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Stille ist nicht immer die beste Wahl, Präsens schon..
Szeneninformationen
Szeneneinstellung
private Szene & feste Postreihenfolge
Datum
16.02.2026
03-05-2026, 09:46 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Seojun Crowe & Caleb Montgomery
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 16.02.2026
Ich bleibe einen Moment im Wohnzimmer stehen und sehe mich um, obwohl ich inzwischen schon oft hier war. Trotzdem wirkt dieser Ort immer noch ein bisschen unwirklich auf mich. So viel Platz, so viel Licht, die Fenster mit Blick über die Stadt. Es fühlt sich jedes Mal an, als würde ich kurz in eine andere Welt treten.
Mein Blick wandert wieder zu ihm, als er mich ansieht und leicht nickt. „Ja, das ganze Wochenende wirst du mich nicht los.“ Ein kleines Lächeln zieht über meine Lippen. „Als ob ich das schlimm finden würde“, murmele ich leise, während er schon ins Bad geht, um etwas für meine Hände zu holen. Erst jetzt merke ich wieder richtig, wie sehr sie eigentlich brennen. Die Schrammen spannen, und als ich die Finger bewege, zieht es unangenehm. Als Caleb zurückkommt, setzt er sich mit mir aufs Sofa und legt die Sachen neben sich ab. „Zeig mal…“ sagt er ruhig. Ich halte ihm meine Hände hin, ein bisschen unbeholfen, weil die Bewegung immer noch weh tut. Der Lappen ist warm und leicht feucht, als er vorsichtig über meine Handflächen fährt. Ich zucke kurz zusammen, aber es tut gleichzeitig auch gut, weil der Dreck und das getrocknete Blut langsam verschwinden. Er arbeitet ruhig, konzentriert, als wäre das das Wichtigste gerade. Dann greift er nach dem Desinfektionsmittel. „Das brennt gleich ein bisschen…“ raunt er und ich atme automatisch tief ein. „Ein bisschen, ja?“ murmele ich skeptisch und im nächsten Moment brennt es tatsächlich. „Verdammt…“ entfährt es mir leise, während ich kurz die Augen zusammenkneife. Caleb verbindet meine Hand danach vorsichtig, wickelt den Verband so, dass ich meine Finger noch bewegen kann. Danach nimmt er die andere Hand und macht genau das gleiche noch einmal, genauso geduldig. Als er fertig ist, nimmt er beide Hände und küsst erst meine Handflächen, dann die Handrücken. Diese kleine Geste trifft mich immer viel tiefer, als ich zugeben würde. Ich sehe ihn an, ein bisschen weicher als vorher. „Mein armer Engel… Ignorier sie einfach… jetzt wollen sie deine Freunde sein.“ Ich schnaube leise. „Das wäre neu…“ murmle ich, aber ich weiß, dass er recht hat. Menschen ändern ihre Meinung schnell, wenn jemand wie er plötzlich neben dir steht. Er bringt die Sachen zurück ins Bad und ich lehne mich kurz in das Sofa zurück, atme durch und sehe aus dem Fenster. Die Stadt ist schon dabei, langsam in den Abend überzugehen, typisch bei der Jahreszeit aber bald würde es heller und wärmer sein. Als Caleb wiederkommt und sich neben mich setzt, drehe ich automatisch den Kopf zu ihm. Seine Hand streicht sanft über meine Wange und ich spüre sofort dieses vertraute Kribbeln. „Du hast mir gefehlt… ich hab mich jeden Tag nach deinen süßen Lippen gesehnt.“ Seine Stimme ist leise, fast ein Hauch. Bevor ich antworten kann, beugt er sich vor und küsst mich. Ich schließe die Augen und erwidere den Kuss sofort. Meine Hände liegen vorsichtig an seiner Schulter, damit ich die Verbände nicht zu sehr belaste, und ich lehne mich ein wenig näher zu ihm. Für einen Moment verschwindet alles andere wieder der Schulhof, die Leute, die Worte. Als wir uns lösen, bleibt mein Gesicht noch nah an seinem. Ich sehe ihn an und kann mir ein kleines Lächeln nicht verkneifen. „Du hast mir auch gefehlt…“ murmele ich leise."So sehr....ich schlafe viel besser in deinen armen..." flüsterte ich leise und lächelte warm, ich hasste es wenn wir uns tagelang nicht sahen, ich wusste er versuchte zeit zu finden, aber ich hätte ihm am liebsten jeden tag bei mir. Meine Augen lagen auf seinen bevor ich mich langsam bewegte und mich auf sein schoß setzte, die Arme um sein Nacken gelegt. "Ich hab mir immer wieder überlegt ob ich nachts einfach mich in dein bett legen sollte nur um dich für ein paar Stunden zu spüren.." dabei lächelte ich und fing an ihn wieder sanft zu küssen, bei ihm konnte ich wirklich alles vergessen und wie sehr hatte ich seine Lippen vermisst, wie sehr wollte ich ihn spüren, schmecken und genießen.
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RE: Stille ist nicht immer die beste Wahl, Präsens schon.. - von Seojun Crowe - 03-05-2026, 09:46 PM

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