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Stille ist nicht immer die beste Wahl, Präsens schon..
Szeneninformationen
Szeneneinstellung
private Szene & feste Postreihenfolge
Datum
16.02.2026
03-05-2026, 12:22 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Seojun Crowe & Caleb Montgomery
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 16.02.2026
Ich merke wie er hinter mir steht. Und genau das ist es, was mich immer wieder beeindruckt. Er muss niemandem irgendwas beweisen. Er weiß wer er ist. Und trotzdem spüre ich, wie stolz er gerade auf mich ist, als ich den Mund aufgemacht habe. Sein Blick trifft meinen, dieses kleine Lächeln, das nur ich so kenne, nicht das für Kameras. Bevor ich noch irgendwas sagen kann, legt er von hinten die Arme um mich und zieht mich an sich. Sein Mantel streift meinen Rücken, seine Wärme legt sich um mich wie eine Schutzschicht. Ich spüre sein Gesicht an meinem Hals, halb an meinem Ohr, sein Atem warm auf meiner Haut. „Wenn dich das nächste Mal jemand hänselt und dir wehtut, dann schreib mir einfach…“ raunt er leise und ich schlucke, weil diese Worte mehr in mir auslösen als der ganze Rest hier, es kribbelte in meinen ganzen Körper ich liebte es wenn er mir so nahe kam und ich freute mich wie verrückt, wenn ich wusste das wir uns sehen würde, das heute war eine überraschung, daher wunderte es mich auch kaum das mein herz raste wie verrückt.Ich lehte mich gegen sein Kopf und nickte. "Mach ich... versprochen " Dann hebt er sein Handy und ich merke es erst, als ich das leise Klicken höre. Ein Foto von uns. So, dass man mein Gesicht nicht richtig erkennt. Er denkt an alles. Immer. Bevor ich noch fragen kann, was er vorhat, sehe ich wie er das Bild hochlädt. Seine Story. Öffentlich. Und plötzlich wird mir klar, was das bedeutet. Er versteckt mich nicht, zumindest nicht wie vorher. Er schützt mich, ja. Aber er versteckt mich nicht. Mein Herz schlägt schneller, als ich sehe, wie er ruhig weiter auf seinem Handy tippt. Das Mädchen, das eben noch so laut war, steht ein paar Meter entfernt und wird langsam blass. Caleb blockiert sie. Meldet sie. Und ich sah nicht genau, was er schreibt, aber ich sehe seinen Ausdruck. Mein Blick ging durch die Menge sie alle holten plötzlich ihr hand raus und schaute auf dieses, so das ich  dann doch auf seines schaute als er es tiefer hielt. Er erwähnt, dass sie ihn anzweifelt, ihn zu einem Identitätsbeweis nötigt und die Person mobbt, die er liebt und aus bestimmten Gründen aus der Öffentlichkeit fernhalten will. Diese Worte treffen mich wieder. Die Person, die ich liebe. Ich bin es. Und er sagt es so selbstverständlich.
Ich weiß, wie das Internet funktioniert. Ich weiß, was passiert, wenn Caleb Montgomery etwas postet. Und ich sehe es in ihren Gesichtern, als ihnen langsam dämmert, was sie gerade ausgelöst haben. Die Jungs, die uns eben noch den Weg versperrt haben, treten einen Schritt zurück. Das Mädchen ist kreidebleich, starrt auf ihr eigenes Handy, als würde es sie gleich explodieren lassen. Ich sollte Mitleid haben. Vielleicht ein bisschen Angst. Aber stattdessen fühle ich nur dieses leise, warme Ziehen in meiner Brust.  Er küsst meinen Hals, direkt unter meinem Ohr, und ich schließe für einen Moment die Augen. „Gehen wir…“ haucht er und ich nicke leicht. Meine Hände brennen noch immer, mein Knie tut weh, aber es fühlt sich plötzlich weit weg an. Er löst sich von mir, nimmt meinen Rucksack, als wäre es das Normalste der Welt, und greift nach meiner Hand. Seine Finger verschränken sich mit meinen, vorsichtig wegen der Schrammen, aber fest. Wir gehen los. Keiner stellt sich uns mehr in den Weg. Keiner sagt noch etwas. Ich spüre die Blicke in meinem Rücken, höre das nervöse Flüstern, sehe aus dem Augenwinkel, wie das Mädchen hektisch auf ihrem Handy herumtippt. Es wird nicht lange dauern, bis die Kommentare kommen. Bis Nachrichten einprasseln. Ich kenne das Internet, sie würde bereuen das wusste ich und vielleicht hatte ich nun glück und würde nicht mehr soviel geärgert werden, jetzt wo sie wussten wer mein freund war. Als wir durch das Tor gehen und ich den glänzenden Mercedes sehe, atme ich tief durch.  Ich drücke seine Hand ein kleines Stück fester und sehe zu ihm hoch. „Du bist verrückt“, murmele ich leise, aber ich lächle dabei. Und in meinem Inneren weiß ich, dass ich gerade zum ersten Mal seit langer Zeit nicht das Gefühl habe, mich alleine verteidigen zu müssen. "Das hättest du nicht tun müssen...aber ich glaube jetzt sind sie alle sehr verstört..."  ich hatte nie gelogen und sie hatten gedacht ich tat es, hatte dafür den preis bezahlt und nun? Nun standen sie dort Wortlos und wusste wahrscheinlich nicht was sie denken sollten. "du hast mich geküsst vor allen...was wenn sie ein foto gemacht haben?" ich wusste ja das wir uns öffentlich eher zurückhielten aber das war gerade keine zurückhaltung gewesen und der Gedanke das er es für mich getan hatte machte mich um so glücklicher.
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RE: Stille ist nicht immer die beste Wahl, Präsens schon.. - von Seojun Crowe - 03-05-2026, 12:22 PM

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