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Stille ist nicht immer die beste Wahl, Präsens schon..
Szeneninformationen
Szeneneinstellung
private Szene & feste Postreihenfolge
Datum
16.02.2026
03-05-2026, 11:18 AM
Szeneninformationen
Charaktere: Seojun Crowe & Caleb Montgomery
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 16.02.2026
Ich spüre noch immer seine Hand an meinem Rücken, ruhig, gleichmäßig und warm. Mein Blick bleibt auf den Jungs, bis sie endlich meinen Rucksack ordentlich hinstellen und einen Schritt zurückweichen. Keiner sagt mehr was. Keiner lacht. Erst als sie fertig sind, sehe ich wieder zu Caleb hoch. Er lächelt leicht, aber ich kenne dieses Lächeln es ist warm für mich, nicht für sie. 
Dann höre ich dieses Mädchen. Diese Schnepfe, die eben noch groß geredet hat, irgendwas davon, dass ich ihn bestimmt bezahlt hätte. Als wäre ich so verzweifelt. Ein leichtes Grinsen huscht über Calebs Gesicht, fast amüsiert, als würde ihn das nicht im Geringsten treffen. Er hebt mein Kinn an, ganz sanft, zwingt mich ihn anzusehen. „Ich habe meine Termine abgesagt, ich wollte dich abholen... wir haben das ganze Wochenende nur für uns.“ Seine Stimme ist warm und für einen Moment vergesse ich komplett, dass wir hier mitten auf dem Schulhof stehen. Nur wir zwei existieren. Ich schlucke, mein Herz stolpert kurz über sich selbst. Wochenende nur für uns. Er streicht mit dem Finger über meine Lippe, wischt das Blut weg, das ich wahrscheinlich gar nicht bemerkt hätte, wenn er es nicht gesehen hätte. „Außerdem... wollte ich nicht mehr nur zusehen.“ Als er das sagt, zieht sich etwas in meiner Brust zusammen.  Seine Hand liegt kurz an meiner Wange und dann küsst er mich. Vor allen. Ich höre irgendwo ein scharfes Einatmen, vielleicht mehrere. Mir wird warm, aber nicht vor Scham. Eher vor diesem Gefühl, das mich immer trifft, wenn er mich so ansieht, so berührt, als wäre ich das Selbstverständlichste in seinem Leben, ich erwiederte diesen kuss sanft, wie sehr hatte ich mich nach ihn gesehnt. Als er sich löst, lächelt er nur und würdigt die anderen keines Blickes. „Komm mein Engel... gehen wir.“ Ich schmunzelte leicht, ich liebte diesen Spitznamen und nickte nur leicht, mir waren die anderen einfach nur egal solange er bei mir war. Ich will gerade mit ihm losgehen, da schneidet ihre Stimme wieder durch die Luft. Laut. Schrill. Sie redet sich in irgendwas rein, behauptet, er wäre niemals der echte Caleb Montgomery, irgendein Double, ein bezahlter Schauspieler. Dass Caleb auf Blondinen steht. Auf Frauen. Dass ich zu klein bin, zu unbedeutend, „so ein dummer kleiner Krähenfuß“. Ich spüre, wie sich mein Magen zusammenzieht,weil ich genau weiß, wie schnell so etwas eskalieren kann. Ein paar der Jungs stellen sich tatsächlich ein Stück in unseren Weg, als wäre das plötzlich ein Tribunal. Ich sehe zu Caleb. Er blinzelt nur und dann lacht er.  „Wirklich eine tolle Geschichte... Das sollte ich aufschreiben.“ Ich kenne dieses Lachen. Es ist das gleiche, wenn er in Interviews auf dumme Fragen trifft. Er ist ihnen immer einen Schritt voraus. Und trotzdem spüre ich, wie mein Herz schneller schlägt. Ich will nicht, dass er sich meinetwegen irgendwas beweisen muss. Er muss niemandem hier irgendwas beweisen.
Ich löse meine Finger aus seinem Shirt und verschränke sie stattdessen fest mit seiner Hand. Meine Hände brennen, aber ich halte ihn trotzdem. „Ihr macht euch gerade lächerlich“, sage ich ruhig, meine Stimme leiser als ihre, aber klar. Ich sehe sie an, dieses Mädchen, das so überzeugt wirkt. „Wenn ihr glaubt, er würde hier stehen, mitten auf einem Schulhof nur um ein Spiel zu spielen... dann unterschätzt ihr ihn ziemlich.“ Mein Blick wandert zu den Jungs, die uns den Weg versperren. 
Ich sehe wieder zu Caleb hoch, dann wieder zum Mädchen. "Dann soll er es beweisen! Wo steht sein Name drauf? Und kein gefälschtes Stück Papier! Ich folge ihm, dann soll er hier und jetzt was in seine story laden!" ich hob die Augenbraue und sah sie verwirrt an. "meinst du nicht das du übertreibst?" "Übertreiben? Ich fang noch garnicht an, ich glaube es nicht das ER was mit dir zu tun haben sollte..du solltest ihn garnicht interessieren! Bist ja eh ständig nur am Lügen." Mein blick senkte sich, ich war nie am lügen gewesen, aber ich hasste solche Situationen einfach, ich biss mir wieder auf die verletzte lippe um einfach an was anders zu denken. "Ha! Schweigen ist immer ein eingeständnis!" und wieder fing das lachen an.
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RE: Stille ist nicht immer die beste Wahl, Präsens schon.. - von Seojun Crowe - 03-05-2026, 11:18 AM

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