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Stille ist nicht immer die beste Wahl, Präsens schon..
Szeneninformationen
Szeneneinstellung
private Szene & feste Postreihenfolge
Datum
16.02.2026
03-05-2026, 10:29 AM
Szeneninformationen
Charaktere: Seojun Crowe & Caleb Montgomery
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 16.02.2026
Ich höre Schritte, ruhig und fest, während ich noch halb auf dem Boden sitze und versuche so zu tun, als wäre das alles nicht so schlimm. Meine Hände brennen höllisch, mein Knie pocht und ich starre für einen Moment einfach nur auf den Beton unter mir, damit ich nicht hochsehen muss. Ich weiß nicht warum, aber ich weiß, wer da gerade auf mich zukommt, noch bevor ich ihn wirklich sehe. Als ich den Kopf hebe, steht er da. Caleb. Nicht nur Caleb, nicht nur mein Freund, sondern Caleb, der Mann, den alle kennen. Und ich liege hier vor ihm wie ein Idiot mit aufgeschlagenen Händen. Die Jungs um mich herum, die eben noch gelacht haben, sind plötzlich still. Dieses Lachen, das mir noch in den Ohren hing, ist einfach weg. Caleb nimmt langsam die Sonnenbrille ab, sein Blick ist ruhig, aber ich kenne ihn gut genug um zu sehen, dass er wütend ist. Er sagt nichts zu ihnen, kein großes Theater, kein Geschrei. Er kommt direkt zu mir. Seine Hände sind warm, als er meine nimmt, so vorsichtig, dass es fast schlimmer ist als der Schmerz selbst. Ich will sie eigentlich wegziehen, weil ich nicht will, dass er das Blut sieht, die kleinen Steinchen in meiner Haut, diese ganze Schwäche, aber ich lasse es zu. „Das müssen wir verbinden“, sagt er mit dieser warmen Stimme. „Ist nicht so schlimm“, murmele ich leise, aber wir wissen beide, dass es das ist. Dann beugt er sich runter und küsst meine Handfläche. Mitten auf dem Schulhof. Ich spüre, wie mir das Blut ins Gesicht schießt, nicht weil es mir peinlich ist, dass er mich berührt, sondern weil er es vor allen tut, ohne zu zögern, ohne mich zu verstecken. Er küsst auch meinen Handrücken und ich sehe aus dem Augenwinkel, wie einer der Jungs schluckt. Dann zieht er mich sanft hoch, seine Arme legen sich um mich und ich merke erst da, wie sehr ich gezittert habe. Meine Stirn sinkt kurz gegen seine Brust und ich atme einfach nur ein. Er streicht langsam über meinen Rücken, beruhigend, als würde er jedes Zittern aus mir rausziehen. Dann hebt er den Blick zu den anderen und seine Stimme bleibt ruhig, aber sie trägt über den ganzen Hof. „Räumt das auf und gebt ihn mir und dann solltet ihr ganz schnell verschwinden, bevor ich euch von der Schule werfen lasse.“Einer hebt meinen Rucksack auf und stellt ihn neben uns ab als sie alles wieder reingelegt hatten, keiner wagt es, noch irgendwas Dummes zu sagen. Die gleichen Typen, die mich eben noch geschubst und ausgelacht haben, stehen jetzt da und wissen nicht wohin mit sich. Ich löse mich ein kleines Stück von Caleb und sehe zu ihm hoch. „Du musstest nicht kommen“, sage ich leise, "danke..." ich lächelte leicht und sah wieder zu den jungs und dem Mädchen was eben noch große töne gespuckt hatte ich wusste das sie ihn mochte, hatte bei ihrem spint shcon viele fotos gesehen, ein kleines schmunzeln lag auf meinen Lippen, aber ich sagte nichts. "Er hat die Wahrheit gesagt..." hörte man leise das flüstern der anderen. "Wie kann das sein?"   Mein blick ging auf die tasche, ich putzte das blut und die steine an meiner Kleidung ab und griff nach den rucksack. "Hattest du nicht gesagt du hast termine heute?"   "Krähenfuß du hast ihn bezahlt das er auftaucht oder?" ich sah zur stimme, der typ glaubte ja fast selbst nicht was er da sagte und alle die um ihn standen wusste selbst das es sicher nicht sein konnte. "Warum sollte ich ihn dafür bezahlen?..."
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RE: Stille ist nicht immer die beste Wahl, Präsens schon.. - von Seojun Crowe - 03-05-2026, 10:29 AM

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