02-14-2026, 05:32 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Adrien Delacroix & Milo Jaehyun Alvarez
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 16.02.2026
Triggerwarnung: FSK 21
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 16.02.2026
Triggerwarnung: FSK 21
„Hallo Schokoladen-Bodyguard…“ Mein ganzer Körper macht so ein mini-kurzes Alarm! und ich zucke tatsächlich zusammen, als hätte mich jemand erwischt. Ich drehe mich zu schnell um, stoße dabei fast mit der Schulter gegen die Spindtür, und mein Herz ist sofort wieder auf diesem dummen Tempo von vorhin. Als ich ihn sehe, so nah, so ruhig, so… sicher, fällt mir für eine Sekunde absolut nichts ein. Und das passiert mir nicht oft. Er stützt die Hand neben mir ab, und ich merke, wie ich automatisch den Atem anhalte, weil der Flur plötzlich nicht mehr wie Schule wirkt, sondern wie eine Bühne, auf der nur wir zwei stehen. Als er mein Kinn anhebt, fährt mir das direkt durch den Bauch. Nicht unangenehm. Eher so, dass mein Kopf kurz hinterherhinkt.
Ich schlucke, öffne den Mund, um irgendwas Witziges zu sagen, irgendwas, das mich rettet, aber da ist dieser Moment, in dem ich nur seine Lippen sehe und dieses „Was wäre, wenn ich dich jetzt küsse…“ so nah an mir höre, dass mein Gehirn kurz komplett still wird. Ich blinzle langsam, und ich weiß, dass ich rot werde, weil ich’s spüre. Ich kann’s nicht mal wegspielen. Mein Blick flackert von seinen Augen auf seinen Mund und wieder zurück, als müsste ich mich vergewissern, dass ich das nicht einfach nur wünsche. „Du…“, bringe ich raus, leise, und meine Stimme klingt rauer als eben noch, was mich selbst überrascht. Ich atme einmal tief ein, weil ich mich daran erinnern muss, dass ich nicht aus Versehen einfach nach vorne kippe wie ein Vollidiot.
„Wenn du das wirklich willst…“, sage ich und halte seinen Blick fest, weil ich plötzlich keine Lust habe, so zu tun, als wäre mir das egal. „…dann küsst du mich. Aber nicht, um mich aus dem Konzept zu bringen.“ Mein Mundwinkel zuckt, und ich schaffe es doch, ein kleines Grinsen reinzuschmuggeln. „Weil… das schaffst du sowieso schon.“
Ich bleibe stehen, bewege mich keinen Millimeter vor, obwohl jeder Nerv in mir danach schreit, die Lücke zu schließen. Stattdessen hebe ich nur leicht die Hand, berühre kurz sein Handgelenk nicht, um ihn wegzuschieben, sondern um zu zeigen, dass ich da bin. „Sag mir einfach, ob das gerade ein Spiel ist“, murmele ich, so leise, dass es fast nur für ihn ist. „Oder ob du’s wirklich meinst.“Und sobald die Worte raus sind, denke ich mir sofort: Warum hab ich das gesagt? Nicht, weil ich es nicht so meine sondern weil ich plötzlich merke, wie ernst das klingt, wenn man es ausspricht. Mein Herz hämmert mir so laut gegen die Rippen, dass ich schwören könnte, er hört es. Und ich stehe da wie eingefroren, als hätte ich mich selbst auf „Pause“ gedrückt, während mein Kopf hektisch versucht, wieder auf „Milo-Modus: locker und witzig“ zu schalten.
Ich blinzele, einmal, zweimal, und mein Blick verrutscht kurz… natürlich auf seine Lippen, weil mein Gehirn anscheinend beschlossen hat, mich komplett zu verraten. Ich reiße mich zusammen, schaue wieder in seine Augen, aber es hilft nicht viel, weil er so nah ist, dass ich alles spüre. Seine Wärme. Den Hauch von seinem Atem. Und dieses kontrollierte, gefährlich ruhige Auftreten, das mich gleichzeitig nervös und… viel zu neugierig macht. „Okay, cool“, sage ich leise, aber es kommt überhaupt nicht cool raus. Es klingt eher wie jemand, der gleich aus Versehen eine Treppe runterfällt und dabei so tut, als wäre es Teil des Plans. Ich räuspere mich und lache kurz, viel zu leise, fast wie ein Reflex. „Ich… ich bin nur“ Ich stocke, weil ich nicht mal weiß, was ich sagen will. Dass ich nicht gut darin bin, wenn jemand mich so anschaut? Dass ich sonst immer den Mund benutze, um Situationen zu kontrollieren, und jetzt funktioniert das plötzlich nicht? Meine Hand liegt immer noch an seinem Handgelenk, und erst jetzt merke ich, dass meine Finger leicht angespannt sind, als würde ich mich unbewusst festhalten. Ich lockere den Griff sofort, als hätte ich aus Versehen was Verbotenes getan, und ziehe die Hand zurück zu schnell. Dabei stoße ich natürlich mit dem Ellbogen gegen die offene Spindtür, die mit einem metallischen Klonk zufällt. Ich zucke zusammen, als wäre das ein Schuss gewesen, und starre für eine Sekunde entsetzt auf den Spind, als hätte er mich verraten.
„Oh mein Gott“, murmele ich und schiebe die Spindtür wieder auf, ganz vorsichtig, als könnte sie mir sonst noch eine Ohrfeige geben. „Ich… ich schwöre, das passiert nur, wenn ich nervös bin.“ Pause. Dann verbessere ich mich, weil ich ja anscheinend keine Selbstkontrolle habe „Also… es passiert auch, wenn ich nicht nervös bin. Aber dann wirkt es wenigstens… äh… charmant.“ Ich merke, wie mein Gesicht schon wieder warm wird, und ich presse kurz die Lippen zusammen, als müsste ich mich selbst daran erinnern, dass ich gerade nicht in Panik geraten darf. Weil er steht immer noch da. Direkt vor mir. Und er ist nicht weggegangen. Er lacht nicht. Er wirkt nicht genervt. Und das macht mich fast noch unsicherer als alles andere, weil ich nicht weiß, ob er mich gerade wirklich will oder ob er nur sehen will, wie sehr ich mich verhasple.
„Ich begreif das nicht so schnell wie du“, gebe ich dann zu, leiser, ehrlicher. Ich kratze mir am Hinterkopf, wieder so ein dummer Milo-Reflex, und mein Blick flackert kurz zur Seite, als müsste ich irgendwo einen Ausgang finden. Aber ich zwinge mich zurück zu ihm. „Du machst das… so als wär’s leicht. Als hättest du’s im Griff.“ Ich schlucke. „Und ich steh hier und mein Körper macht Geräusche mit Möbeln.“ Ein nervöses Lachen rutscht mir raus Hilfe, ich bin überfordert und versuche, das nicht peinlich zu finden. Dann atme ich ein, richte mich ein bisschen auf, so gut ich kann. „Aber ich mein’s wirklich“, sage ich und halte seinen Blick fest, weil ich mich sonst wieder verliere. „Ich will nicht dein Spielzeug sein, das du anknipst, wenn dir langweilig ist.“ Ich ziehe eine Augenbraue hoch, obwohl ich innerlich zittere. „Also… außer du sagst mir vorher, dass es ein Spiel ist. Dann kann ich mich wenigstens mental darauf vorbereiten, okay?“
Ich versuche wieder zu grinsen, aber es ist kleiner diesmal. Unsicherer. Und trotzdem ehrlich. „Weil wenn du mich küsst…“, ich stocke, atme nochmal aus, „…dann werde ich das nicht einfach abhaken. Ich bin nicht so gut darin, so zu tun als wäre mir was egal, wenn’s mir nicht egal ist.“ Meine Hände heben sich leicht, als wüssten sie nicht, wohin, und ich lege sie schließlich einfach an die Kante vom offenen Spind, als bräuchte ich etwas, das mich hält. ich laberte soviel stuss und er stand mir noch immer so nah, was tat ich hier eigentlich? Ich bückte mich unter sein arm durch und machte den spind zu, mein gesicht war so rot wie eine tomate und ich musste hier weg, ich redete wie ein wasserfall und es wa rsoviel müll
