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Silent Waters,... run deep and... dirty - Druckversion

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Silent Waters,... run deep and... dirty - Adrien Delacroix - 02-13-2026

<center><div style="width:350px; paddong:10px;text-align: justify;">
<img src="https://img.wattpad.com/48ea3df5a5b7c3a90dd4995e98618e7cc9a55eb1/68747470733a2f2f73332e616d617a6f6e6177732e636f6d2f776174747061642d6d656469612d736572766963652f53746f7279496d6167652f4775486d34475a74304f7a746c413d3d2d313032333130323739332e313636316337666336383366633436393230393033303234353439372e676966" style="height: 150px; border: 1px solid #a8a8aa; padding: 5px; margin-right: 8px; float: left;"><div style="width:350px; paddong:10px;text-align: justify;"> Das am Wochenende Valentinstag war war mir herzlich gleichgültig. Ich war nicht verliebt und ich hatte auch sonst Niemanden. Ich hatte mein Wochenende mit meiner täglichen Routine verbracht und ich hatte mit meinen Eltern telefoniert,... eine Stunde,... immerhin. Jetzt war Montag und ich kam wieder zur Schule.

Doch kaum betrat ich den Klassenraum der Privatschule wurde ich von unzähligen Mädchen aufgehalten. Sie hielten mir Schachteln mit Pralinen und Stofftiere entgegen. Einige glaubten mit selbst gebackenen Keksen punkten zu können und andere hielten mir selbstgemachte Schokoladen in allen Formen entgegen.

Ich sah die Mädchen an und seufzte,... geschweige denn das ich das alles überhaupt jemals würde transportieren könnte, hatte ich gar kein Interesse daran es anzunehmen. Ich schob mich schweigend an ihnen vorbei und setzte mich auf meinen Platz. Dann sah ich zur Tafel und würdigte ihnen auch keinen Blick. Ich hatte sowieso kein Interesse an irgendeiner von ihnen.

Also lehnte ich mich zurück und hoffte das der Unterricht bald anfangen würde. In dem Moment spürte ich eine Veränderung in meiner stets vorgeplanten Routine. Neben entstand Bewegung... Milo,... er setzte sich einfach dreist neben mich obwohl das eigentlich sonst keiner tat und sah mich so seltsam an. "Was denn? Was willst du von mir?" fragte ich und sah ihn fragend an. </div></center>


RE: Silent Waters,... run deep and... dirty - Milo Jaehyun Alvarez - 02-13-2026

Ich rutsche einfach auf den Stuhl neben ihn, als wäre das das Normalste der Welt nicht, weil ich ihn ärgern will, sondern weil ich diesen Moment gerade nicht aushalte, in dem er da sitzt wie eine Mauer und alle um ihn rum so tun, als wäre er ein Preis, den man gewinnen kann. Ich hab das eben gesehen, dieses Pralinen-und-Stofftier-Gewitter, und wie er sich da durchgeschoben hat, ohne auch nur einmal zu blinzeln. Das war irgendwie… beeindruckend. Und ein bisschen brutal.
Als er mich ansieht und so direkt fragt, was ich will, muss ich kurz grinsen. 
„Okay, wow“, sage ich leise und hebe beide Hände kurz, als würde ich mich ergeben. „Erstmal: Ich will dir nichts verkaufen. Und ich hab auch keine Schachtel Pralinen dabei.“ Mein Blick wandert für einen Moment zu dem Kram, den die Mädels noch in den Händen halten, und ich ziehe die Augenbrauen hoch, als wäre das alles ein bisschen absurd.
Dann schaue ich wieder zu ihm. Er wirkt so… ungerührt. So kontrolliert, als wäre das alles Geräusch und er ist einfach nicht eingeloggt in diese Welt. Und ich spüre dieses kleine Ziehen in mir, dieses „Ich will wissen, was dahinter ist“.
„Ich hab nur gesehen, dass du gerade aussiehst, als würdest du am liebsten rückwärts wieder aus der Tür laufen“, sage ich ehrlich, ohne das groß aufzuhübschen. „Und ich dachte mir: Wenn da schon jeder dich anlabert, kann ich genauso gut der Typ sein, der wenigstens normal mit dir redet.“Ich lehne mich ein bisschen zurück, drehe den Stuhl minimal schräg, damit es nicht so wirkt, als würde ich ihn einkesseln.
„Außerdem“, füge ich hinzu und mein Mundwinkel zuckt wieder, „war das schon fast sportlich, wie du die alle ignoriert hast. Respekt. Ich hätte spätestens bei den selbst gebackenen Keksen schwach werden können. Nicht aus Romantik, eher aus… Hunger.“ Ich lasse den Blick kurz zur Tafel gehen, dann wieder zu ihm und genau in dem Moment, in dem ich wieder zu ihm schaue, passiert natürlich. Ich will eigentlich nur lässig wirken. So ein bisschen „ich bin hier zufällig“, entspannt, cool, kein Ding. Stattdessen hänge ich mit dem Ärmel an der Tischkante fest, rucke einmal dran, rutsche mit dem Stuhl einen halben Zentimeter nach hinten und mein Knie stößt gegen irgendwas unter dem Tisch. Ein dumpfes klack. Ich zucke zusammen, als hätte mich jemand ertappt, und blinzele kurz, als wäre das gerade nicht passiert.
„…Okay“, murmle ich und ziehe den Ärmel wieder frei, als wäre das Absicht gewesen. „Ich wollte nur testen, ob der Tisch stabil ist. Sicherheitscheck. Für… dich.“ Ich nicke ernst, viel zu ernst, und sofort merke ich, wie dumm das klingt.
Mein Blick fällt wieder auf die Mädchen vor ihm, die immer noch da stehen wie ein Valentinstags-Überfallkommando. Ich beuge mich minimal nach vorne und flüstere, als wäre das ein geheimer Einsatz „Wenn du willst, kann ich ein Ablenkungsmanöver starten. Ich stolper einfach dramatisch, reiße aus Versehen die Pralinenpyramide um und schreie sowas wie ‘MEIN BLUTZUCKER!’ Dann hast du locker dreißig Sekunden Fluchtzeit. und ich esse alle pralien“ Ich ziehe eine Augenbraue hoch und versuche, nicht zu grinsen scheitere aber sofort. Mein Mundwinkel zuckt, als würde mein Gesicht gegen meinen eigenen Plan protestieren.
„Oder Option B“, setze ich nach und fummle an meinem Stift herum, den ich eigentlich nur kurz drehen wollte… und der mir natürlich aus den Fingern flutscht. Er rollt über den Tisch, fällt runter, prallt gegen mein Schuh, und ich tue so, als hätte ich das komplett unter Kontrolle. Ich greife danach, verpasse ihn, greife nochmal, fange stattdessen meine eigene Federtasche, die fast auch noch fällt.
„…Option B ist, dass ich hier sitze und so tue, als wärst du mit mir beschäftigt“, sage ich dann, endlich wieder halb aufrecht, und puste mir eine Strähne aus der Stirn. „Also quasi… ich bin dein menschlicher Schutzschild. Nur ohne Muskeln. Mehr so… mit Charme und schlechter Koordination.“ dabei grinste ich wieder und sah aus dem Augenwinkel wie die Mädchen wieder näher kamen.


RE: Silent Waters,... run deep and... dirty - Adrien Delacroix - 02-14-2026

<center><div style="width:350px; paddong:10px;text-align: justify;">
<img src="https://img.wattpad.com/48ea3df5a5b7c3a90dd4995e98618e7cc9a55eb1/68747470733a2f2f73332e616d617a6f6e6177732e636f6d2f776174747061642d6d656469612d736572766963652f53746f7279496d6167652f4775486d34475a74304f7a746c413d3d2d313032333130323739332e313636316337666336383366633436393230393033303234353439372e676966" style="height: 150px; border: 1px solid #a8a8aa; padding: 5px; margin-right: 8px; float: left;"><div style="width:350px; paddong:10px;text-align: justify;"> Nicht nur, dass ich überrascht war das er sich einfach so zu mir setzte und scheinbar tollpatschiger war als ein kleines Kind, nein er wollte mir helfen die Mädchen abzulenken?! Ich konnte ihn nur anstarren, nicht das ich ihn nicht kannte, ich glaubte mich sogar an seinen Namen zu erinnern...

Nur hatte ich mich bisher genauso wenig mit ihm beschäftigt wie mit allen anderen auf der Schule. Ich spürte bereits wie mein Puls sich beschleunigte, und das lag nicht an ihm. Es lag an der ganzen Situation... Ich seufzte und schloss einen Moment die Augen, sortierte meinen Puls und meine Gedanken. Erst dann schaute ich ihn an.

"Ich hab keine Ahnung warum du mir mit denen helfen willst aber wenn du das tun willst,... tu dir kein Zwang an." ich war mir sicher er schaffte das. Aus dem Augenwinkel sah ich auch wie der Schwarm wieder näher kam. Bedauerlicherweise hatte ich nicht mal Interesse an Süßigkeiten, ich vertrug sie nicht und schon gar keine Pralinen oder allgemein Schokolade.

"Go for it,... tu was du tun willst." sagte ich und lehnte mich im Stuhl zurück. Ich war nicht der Typ der sich viel um anderer Belange scherte. Auch wenn es ja irgendwie süß war wie er mir helfen wollte. Darum störte er mich auch nicht neben mir...

Was schon ein echte Seltenheit war. Ich schaute ihn wieder an und musste dann tatsächlich leicht grinsen. "Übrigens,... musst du dir wegen mir nicht den Magen verderben, wenn du alle Schachteln aufisst." sagte ich und beugte mich zu seinem Ohr um ihm das zu sagen bevor ich mich wieder gerade hinsetzte.</div></center>


RE: Silent Waters,... run deep and... dirty - Milo Jaehyun Alvarez - 02-14-2026

Als er das sagt, dieses ruhige „Go for it“ und dann dieses kleine Grinsen, als hätte er mich gerade einfach freigeschaltet, bleibe ich für einen Moment hängen… mein Kopf braucht kurz, um hinterherzukommen, weil ich nicht damit gerechnet habe, dass er überhaupt mitspielt. Er wirkt sonst wie jemand, der alles abprallen lässt. Und jetzt lehnt er sich sogar zu mir rüber.
Als seine Worte an meinem Ohr landen, so nah, so beiläufig und gleichzeitig so eindeutig, zieht es mir kurz warm durch den Nacken. Ich blinzle einmal, als müsste ich mich neu sortieren. Und natürlich bin ich in dem Moment zu langsam, um „cool“ zu bleiben. Meine Ohren werden bestimmt rot, hundertprozentig. Ich tue so, als wäre das nicht so, aber ich spüre es.
Ich räuspere mich leise und ziehe den Mundwinkel hoch. „Okay, erstens…“, murmele ich, und meine Stimme klingt eine Spur zu leicht, „ich hatte nicht vor, ALLE Schachteln aufzuessen. Ich bin chaotisch, nicht lebensmüde.“ Mein Blick flackert kurz zu den Mädchen, die schon wieder näher kommen, wie ein zweiter Anlauf, als hätten sie gerade neue Motivation geladen. Ich atme aus.„Zweitens… danke für die Warnung, aber ich bin Profi“, sage ich und tippe mir mit dem Zeigefinger einmal an die Schläfe, als wäre das ein Masterplan. „Ich arbeite im Café. Ich hab schon Leute überlebt, die Hafermilch hassen und trotzdem Hafermilch bestellen. Schokolade ist da nichts gegen.“ Ich rutsche ein Stück nach vorne, richte mich auf und klatsche einmal leise in die Hände, als würde ich mich mental aufwärmen. „Alles klar“, flüstere ich mehr zu mir selbst als zu ihm, „Ablenkungsmanöver Stufe… keine Ahnung, aber es wird peinlich.“ Dann drehe ich mich zu den Mädchen um, setze dieses übertrieben freundliche Host-Lächeln auf, das ich sonst im Café benutze, wenn jemand zum fünften Mal fragt, ob der Matcha „wirklich grün“ ist. „Hii“, sage ich viel zu fröhlich, „ganz kurz, wichtige Durchsage: Wenn ihr ihm wirklich eine Freude machen wollt, dann gebt mir bitte sofort alle Pralinen. Ich bin sein… äh… offizieller Qualitätsprüfer.“
Ich halte die Hände hin, als wäre das total logisch, und in meinem Kopf höre ich mich selber und denke: Milo, was laberst du da? Aber ich ziehe es durch, weil ich’s kann und weil ich jetzt irgendwie… will, dass er kurz Ruhe hat.
„Und bevor ihr fragt“, setze ich nach und zeige mit dem Daumen auf ihn, „nein, er darf die nicht essen. Ärztliche Anordnung. Oder… sehr strenge persönliche Regel. Er ist so geheimnisvoll, er verträgt keine Schokolade. Tragisch, ich weiß.“ Ich lege mir eine Hand dramatisch an die Brust, als würde ich gleich umkippen, es war nur geraten, das es stimmte wusste ich nichtmal. Mein Blick huscht dabei ganz kurz zu ihm zurück, um zu checken, ob er mich gleich umbringt oder ob er es sogar ein bisschen lustig findet. Und als ich sein leichtes Grinsen im Augenwinkel sehe, entspannt sich irgendwas in mir. Ich grinse zurück, nur einen Atemzug lang, und flüstere kaum hörbar: „Wenn ich gleich sterbe, dann wenigstens ehrenvoll.“
Dann wende ich mich wieder den Mädchen zu und mache einen Schritt nach vorne, ganz in meinem Element freundlich, viel zu schnell, viel zu überzeugt von meinem eigenen Unsinn. „Also. Wer von euch fängt an? Ich nehme auch Kekse. Und Stofftiere. Ich bewerte alles auf einer Skala von eins bis ‘er guckt dich vielleicht einmal an’.“ Ich merke sofort, wie ein paar von ihnen irritiert blinzeln. Dieses kurze „Hä?“ in ihren Gesichtern ist so deutlich, dass ich innerlich fast loslache. Aber ich bleibe ernst, so ernst wie ein Mensch sein kann, der gerade behauptet, er sei „offizieller Qualitätsprüfer für Valentinstagsgeschenke“. „Okay, pass auf“, sage ich und klatsche noch einmal leise in die Hände, als würde ich wirklich gleich eine Präsentation starten. „Wir machen das jetzt effizient, ja? Ich hab nämlich gleich… äh… einen wichtigen Termin.“ Ich schaue kurz auf meine leere Hand, als würde ich eine Uhr tragen, die natürlich nicht da ist. „Sehr wichtig.“
Eine der Mädchen blond, Locken, viel zu viel Parfüm hält ihre Pralinenschachtel noch fester. „Wieso sollten wir dir das geben?“, fragt sie und ihre Stimme hat diesen Ton, als wäre ich ein schlecht platziertes Hindernis. Ich nicke, als wäre das eine völlig berechtigte Frage, und beuge mich minimal vor. „Weil  ich sein…“ ich stocke, schaue kurz zu ihm, schaue wieder zu ihr, „…sein Schokoladen-Bodyguard bin. Er verträgt das Zeug nicht. Wirklich nicht. Das ist nicht so ein ‘oh ich mag keine Schokolade’-Ding, das ist so ein ‘er wird grün und dann ist der Tag vorbei’-Ding.“
Zwei von ihnen tauschen Blicke aus. Eine andere, die selbst gebackene Kekse in einer Dose hat, hebt skeptisch die Augenbrauen. „Woher willst du das wissen?“ „Weil ich…“ ich hole Luft, überlege eine Millisekunde und entscheide mich dann für die dümmste, aber überzeugendste Antwort, „weil ...ey ich muss kein grund liefern Zuhören Löckchen!" 
In dem Moment merke ich, wie meine Tasche vom Stuhl rutscht. Natürlich. Sie rutscht so langsam, als wolle sie mich demütigen, und dann plumpst sie auf den Boden. Ein paar Köpfe drehen sich. Ich bücke mich sofort, viel zu hektisch, stoße dabei mit dem Ellenbogen gegen den Tisch und ein Stift rollt runter. Dann noch einer. Dann fällt meine Wasserflasche um, zum Glück zu, aber sie macht dieses laute donk, das durch den Raum schallt. Ich richte mich wieder auf, halte kurz inne und lächle, als wäre das Teil der Show. „Seht ihr?“, sage ich und strecke die Hände aus. „Ich opfere meinen Körper für diese Mission.“
Ein paar kichern. Nicht alle, aber genug. Ich nutze das sofort aus, als würde ich auf einer Bühne stehen. „Ihr habt zwei Optionen: Entweder ihr gebt mir die Sachen, ich teste sie, und ich gebe euch eine ehrliche Einschätzung… oder ihr bleibt hier stehen und wir werden alle Zeugen davon, wie ihr ihn unter Druck setzt, obwohl er offensichtlich keinen Bock hat.“ Ich mache eine Pause, lasse meinen Blick über sie wandern freundlich, aber deutlich. „Und glaubt mir, das wird keiner von euch gut aussehen lassen.“ Die Locken-Blondine kneift die Augen zusammen. „Du bist nur eifersüchtig.“ Ich reiße die Augen auf, als hätte sie gerade etwas unfassbar Dummes gesagt. „Ich? Eifersüchtig?“ Ich lege mir wieder die Hand an die Brust. „Babe, ich bin zu müde für Eifersucht. Ich arbeite im Café. Ich habe schon dreizehn Menschen gesehen, die gleichzeitig ‘extra heiß’ und ‘aber bitte nicht zu heiß’ wollten. Nichts kann mich mehr emotional erschüttern.“ Wieder dieses Kichern. Und ich sehe, wie das Blatt sich minimal wendet, weil Humor immer ein bisschen Macht ist. Ich gehe einen Schritt näher, senke die Stimme, als wäre das ein Geheimnis. „Außerdem wenn ihr wirklich Eindruck machen wollt… dann respektiert ihr ein Nein.“ Ich lächle dabei, aber es ist ernst. „Er will das nicht. Ihr seht das. Also… lasst es.“ Für einen Moment ist es still. Dann sagt die mit den Keksen leiser: „Er verträgt wirklich keine Schokolade?“ Ich drehe mich halb zu ihm, als würde ich gleich ein ärztliches Gutachten einholen, und übertreibe es komplett mit einem wissenden Nicken. „Er hat es mir gerade eben praktisch telepathisch bestätigt“, sage ich, als wäre das völlig normal. Dann wieder zu ihr „Kekse sind safer, aber… auch die würde ich erstmal testen. Sicherheitsgründe.“
„Du bist wirklich komisch“, murmelt eine. „Danke“, sage ich sofort. „Das ist mein bestes Talent.“
Und dann passiert das, worauf ich gehofft habe. Das Interesse kippt. Nicht, weil ich sie beleidigt habe, sondern weil ich ihnen die Energie genommen habe. Es ist plötzlich nicht mehr romantisch, nicht mehr dieses süße Valentinstagsspiel.
Die erste rollt mit den Augen, zieht ihre Pralinenschachtel an sich und murmelt was wie „Dann halt nicht“. Zwei andere schauen kurz zu ihm, als wollten sie testen, ob er doch noch weich wird. Aber er bleibt ruhig. Und das macht es endgültig.
„Kommt“, sagt eine der Mädchen schließlich und zieht die anderen am Ärmel. „Der hat eh keine Emotionen.“
Ich lächle nur, als hätte ich gerade einen Preis gewonnen. „Doch“, murmele ich fast liebevoll in ihre Richtung, „die hat er schon. Ihr seid nur nicht der Auslöser.“ Sie hören es zum Glück nicht mehr richtig, weil sie schon im Abzug sind. Die Gruppe löst sich auf, wie Zucker im Kaffee erst langsam, dann plötzlich weg. Die Schachteln verschwinden, die Stofftiere werden wieder an sich gedrückt, und innerhalb von vielleicht zwanzig Sekunden sieht der Raum wieder normal aus.
Als die letzte an ihrem Platz ist, lasse ich die Schultern sinken und drehe mich zurück zu ihm. Ich atme aus, als hätte ich gerade einen Marathon gelaufen. „Mission erfolgreich. Nebenwirkungen: Ich hab vermutlich drei neue Erzfeinde und mindestens eine Person denkt jetzt, ich hätte einen Fetisch für Pralinen.“
Ich blicke kurz auf meine Tasche am Boden, die immer noch beleidigt da liegt, und dann wieder zu ihm. „Und… ich bin vielleicht offiziell dein Schokoladen-Bodyguard. Weiß nicht, ob man das kündigen kann.“
Ich setze mich wieder hin, versuche diesmal wirklich ruhig zu wirken und stoße natürlich nochmal leicht mit dem Knie gegen den Tisch. Ich presse die Lippen zusammen, schaue ihn an und sage todernst „Das war Absicht.“


RE: Silent Waters,... run deep and... dirty - Adrien Delacroix - 02-14-2026

<center><div style="width:350px; paddong:10px;text-align: justify;">
<img src="https://img.wattpad.com/48ea3df5a5b7c3a90dd4995e98618e7cc9a55eb1/68747470733a2f2f73332e616d617a6f6e6177732e636f6d2f776174747061642d6d656469612d736572766963652f53746f7279496d6167652f4775486d34475a74304f7a746c413d3d2d313032333130323739332e313636316337666336383366633436393230393033303234353439372e676966" style="height: 150px; border: 1px solid #a8a8aa; padding: 5px; margin-right: 8px; float: left;"><div style="width:350px; paddong:10px;text-align: justify;"> Gut ich hatte einiges erwartet aber was er dann machte toppte alle Rekorde. Er überraschte mich wirklich, die Show die er da abzog war beinahe Filmreif. Ich konnte nicht anders als die Arme zu verschränken und zuzusehen. Dabei musste ich immer mal wieder Grinsen. Schokoladen-Bodyguard... Das war absolut verrückt. Wobei ich diese wirklich nicht vertrug, ich war Laktoseintolerant, aber das wusste er nicht mal.

Was das ganze noch unglaublicher machte. Das Ende gefiel mir persönlich am besten, sie beschwerten sich über das was sie sonst so ultra heiß fanden, das ich eben immer kühl und distanziert wirkte. Ich schüttelte den Kopf und sah wie sich verzogen, sie würden spätestens in der Pause wieder ankommen, denn eigentlich fanden sie genau das an mir so unglaublich cool.

Ich sah ihn an als er sich wieder neben mir niederließ und musterte ihn. "Schokoladen-Bodyguard, hm?" ich grinste immer noch und sah wie das Getuschel losging. Das ich auf Männer stand wussten sie ja nicht und auch nicht, dass ich gewisse Vorlieben hatte die man mir sonst gar nicht zutraute. Sie wussten auch nicht, dass ich mir hin und wieder einen Callboy bestellte mit dem ich dann meine sexuelle Lust befriedigte.

Aber wenn ich <i>IHN</i> so ansah kam mir der Gedanke, dass ich das vielleicht schon bald gar nicht mehr musste. Doch diese Gedanken konnte er nicht sehen, zum Glück. Ich grinste weiter... "Du bist verrückt." sagte ich dann und drehte mich dann zur Tafel weil der Lehrer da war und der Unterricht anfing.

"Ach ja... Danke..." sagte ich und zwinkerte ihm kurz zu. Ich legte meinen Block, meinen Stift und alles was ich brauchte auf dem Tisch zurecht,... als sein Stift erneut von seinem Tisch zu kullern drohte fing ich ihn mit blitzschnellen Reflexen auf und gab ihn ihm wieder. Ich zwinkerte erneut und widmete mich dem Unterricht. Nach dem Unterricht stand ich auf und packte penibel genau meine Tasche zusammen.</div></center>


RE: Silent Waters,... run deep and... dirty - Milo Jaehyun Alvarez - 02-14-2026

Als ich ihn so grinsen sehe, dieses seltene, echte Grinsen, hab ich für eine Sekunde das Gefühl, ich hätte gerade irgendwas richtig gemacht, ohne zu wissen, wie. Und dann kommt es auch schon „Schokoladen-Bodyguard, hm?“ Ich ziehe die Schultern hoch, als wäre das ein völlig normaler Beruf, den man auf LinkedIn eintragen könnte, aber mein Gesicht verrät mich bestimmt, weil ich wieder dieses warme Ziehen im Nacken spüre. Dieses „oh wow, er hat’s wirklich lustig gefunden“-Gefühl.
„Ja“, murmele ich und versuche ernst zu bleiben, scheitere aber. „Ich nehme meinen Job sehr ernst. Ich hab jahrelang dafür trainiert.“ Ich deute vage auf meine Hände, als wären das geprüfte Schutzwerkzeuge. „Man sagt mir nach, ich sei… extrem qualifiziert im Dinge-aus-der-Hand-fallen-lassen. Also quasi perfekt für Krisensituationen.“
Als er „Du bist verrückt“ sagt, trifft mich das nicht wie ein Angriff. Eher wie… ein kleiner Stempel, den ich mit Stolz trage. Ich grinse breiter, beuge mich minimal zu ihm, als würde ich ihm was Wichtiges verraten. „Nur in einem gesunden Maß“, flüstere ich. „Ich bin ärztlich eingestellt.“ Dann dreht er sich zur Tafel, der Lehrer ist da, und ich zwinge mich auch dazu, so zu tun, als wäre ich ein normaler Schüler mit normalem Montagmorgen-Gehirn. Aber ganz ehrlich. Als er dieses kurze „Danke“ hinterher schiebt und mir auch noch zuzwinkert, vergesse ich für einen Moment, wie man sich unauffällig verhält. Ich starre ihn einen Tick zu lange an, blinzele dann schnell, als hätte ich gerade Staub im Auge, und nicke viel zu eifrig. „Gern“, forme ich lautlos, weil ich mich nicht traue, es zu laut zu sagen, während der Lehrer schon loslegt. Ich bemühe mich wirklich, dem Unterricht zu folgen. Wirklich. Aber mein Stift hat andere Pläne. Er rollt natürlich wieder, als hätte er ein Eigenleben. Und bevor ich überhaupt reagieren kann, ist seine Hand da blitzschnell, sauber, als wäre das nichts. Er fängt meinen Stift, gibt ihn mir zurück, zwinkert nochmal, und ich sitze da wie ein Idiot mit dem Stift in der Hand und dem Gefühl, dass mir gerade jemand kurz den Boden unter den Füßen weggezogen hat. Ich beuge den Kopf, als würde ich mich wieder auf die Tafel konzentrieren, aber ich muss grinsen. Nicht laut, nicht auffällig. Mehr so, dass ich es in mir drin spüre. Ich flüstere kaum hörbar „Okay. Reflexe. Notiert.“ Und dann schreibe ich irgendwas auf meinen Block, was absolut nicht nach Unterricht aussieht, sondern eher wie: Stift = gefährlich. Er = schneller. Als die Stunde vorbei ist und er anfängt, seine Tasche so penibel zu packen, als würde er gleich einen wichtigen Einsatz haben, beobachte ich ihn einen Moment länger als nötig. Nicht, weil ich ihn auschecken will wie die anderen das tun, sondern weil mich diese Mischung verwirrt so kühl, so kontrolliert und trotzdem hat er gelächelt. Er hat zugezwinkert. Er hat meinen Stift gefangen wie… als wäre das zwischen uns plötzlich ein kleines Ding geworden. Ich schiebe meinen Stuhl zurück, stehe auf, und in dem Moment merke ich, dass ich nicht einfach aufspringen und wieder wegrennen will wie sonst. Also räuspere ich mich leise, ziehe meinen Rucksack über eine Schulter und lehne mich einen Tick zu ihm rüber, so dass es nicht wie ein Auftritt wirkt.
„Hey“, sage ich, ruhig, fast vorsichtig, und kratze mir kurz am Hinterkopf, weil ich nie weiß, wohin mit meinen Händen, wenn ich nervös bin. „Falls du in der Pause wirklich wieder belagert wirst…“ Ich zucke mit den Schultern und lasse mein Grinsen wieder durchblitzen. „…ich kann mein Programm erweitern. Ich hab noch ein paar sehr peinliche Talente in Reserve.“ Ich halte kurz inne und füge dann ehrlicher hinzu: „Und… kein Stress, ja? Ich sitz nicht neben dir, um dich zu nerven. Ich fand’s nur… unfair. Das vorhin.“ Mein Blick trifft seinen, nur kurz. „Wenn du lieber allein bist, sag’s. Aber wenn nicht… dann bleib ich halt dein Bodyguard. Gegen alles. Nicht nur Schokolade.“


RE: Silent Waters,... run deep and... dirty - Adrien Delacroix - 02-14-2026

<center><div style="width:350px; paddong:10px;text-align: justify;">
<img src="https://img.wattpad.com/48ea3df5a5b7c3a90dd4995e98618e7cc9a55eb1/68747470733a2f2f73332e616d617a6f6e6177732e636f6d2f776174747061642d6d656469612d736572766963652f53746f7279496d6167652f4775486d34475a74304f7a746c413d3d2d313032333130323739332e313636316337666336383366633436393230393033303234353439372e676966" style="height: 150px; border: 1px solid #a8a8aa; padding: 5px; margin-right: 8px; float: left;"><div style="width:350px; paddong:10px;text-align: justify;"> Ich packte meine Tasche und sein Redefluss ging in die nächste Runde. Bis ich fertig war grinste ich nur und schwieg. Als er dann minte, dass er noch weitere Talente zur Fortsetzung hatte schloss ich meine Schultasche und ließ sie auf meinem Tisch stehen. Der Klassenraum war mittlerweile schon leer und wir waren die einzigen. Ich nahm mir einen Moment Zeit um seinen Wasserfall an Informationen, um sein Chaos zu verarbeiten.

Dann nahm ich meine Tasche und ging um den Tisch herum. Ich stellte sie geräuschvoll auf dem Tisch ab, blieb vor ihm stehen und kam ihm sehr, sehr nah. Nur ein Hauch trennte uns voneinander. "Du hast also viele Talente,..." widerholte ich und stützte mich neben ihm auf seinem Tisch ab. "Wer weiß vielleicht komme ich darauf zurück... allerdings." ich kam seinem Gesicht noch näher, spürte seine Reaktion.

Das brachte ihn aus dem Konzept, er hatte es nicht erwartet. "... Allerdings wer beschützt dich vor mir,... hm?" hauchte ich an seinen Lippen und sah ihn an. Ich spürte seine Hitze, sah die roten Wangen und als er etwas sagen wollte legte ich meinen Finger auf seine Lippen.

"Du redest manchmal zu viel... ich denke ernsthaft darüber nach dir dieses lose Mundwerk zu stopfen,... zumindest,... für einen Moment." raunte ich und nahm den Finger weg, dann beugte ich mich weiter vor, doch statt ihn zu küssen ging ich an seinen Lippen vorbei zu seinem Ohr.

"Von mir aus darfst du gern neben mir sitzen... du kannst mir auch noch mehr von deinen Talenten zeigen... Milo." raunte ich ihm ins Ohr bevor ich ihn so stehen ließ, mich von ihm löste, meine Tasche nahm und zur Tür ging.</div></center>


RE: Silent Waters,... run deep and... dirty - Milo Jaehyun Alvarez - 02-14-2026

Ich… stehe einfach da und vergesse komplett, wie Atmen normal funktioniert. Gerade eben war ich noch in meinem eigenen Film, hab geredet, gelabert, irgendwas von Talenten gefaselt  und dann knallt er seine Tasche so auf den Tisch, dass ich kurz zusammenzucke. Der Raum ist leer, viel zu still plötzlich, und bevor ich überhaupt einen schlauen Gedanken greifen kann, ist er vor mir. Viel zu nah. So nah, dass mein Gehirn nur noch einzelne Dinge registriert: sein Blick, die Wärme, dieser Hauch Abstand, der sich anfühlt wie gar keiner.„Du hast also viele Talente…“ Und ich will irgendwas Witziges sagen, wirklich, mein Mund will schon los aber dann kommt dieses „Wer beschützt dich vor mir?“ und es ist, als würde jemand mir den Stecker ziehen. Ich schlucke. Mein Herz macht einen Satz, richtig dumm laut, und meine Hände wissen nicht mehr, wohin. Als er mir den Finger auf die Lippen legt, ist alles in mir gleichzeitig „halt den Mund“ und „sag was“ und beides geht nicht. Ich merke, wie heiß mir wird, ohne dass ich es stoppen kann. Meine Wangen brennen, mein Kopf ist leer und voll zugleich. Das ist nicht so ein „haha flirt“  das ist… intensiv. Und ich hab’s nicht kommen sehen. Ich, der sonst immer irgendwas raus haut, bin plötzlich still, weil es sich anfühlt, als hätte er genau den Punkt getroffen, an dem ich keine Show mehr spielen kann. Als er sich zu meinem Ohr beugt und meinen Namen sagt, so ruhig, so dicht, läuft mir ein Schauer über den Rücken. Ich blinzle, als müsste ich mich wieder in meinen Körper zurückholen. Und ich könnte schwören, dass ich kurz wirklich gar nicht weiß, ob ich sitzen oder stehen soll, ob ich mich bewegen soll oder ob ich sonst irgendwas tun soll, außer einfach da zu sein. Dann löst er sich. Einfach so. Als wäre nichts gewesen. Als hätte er mir nicht gerade den Boden weggezogen. Ich brauche einen Moment, bis ich merke, dass er schon Richtung Tür geht. Mein Mund öffnet sich, aber es kommt erstmal nur ein heiseres, peinliches… „Okay“ raus. Ich räuspere mich, versuche mich zu fangen, und meine Stimme klingt immer noch zu hoch für jemanden, der eben noch so großspurig war.
„Du…“, setze ich an, und es ist das erste Mal seit Minuten, dass ich wieder Worte finde. „Du kannst nicht einfach sowas machen und dann gehen, als wär’s“ Ich breche ab, weil ich selbst merke, wie das klingt, und schnaube leise, halb lachend, halb völlig überfordert. Ich schüttle den Kopf, fahr mir durch die Haare und zwinge meine Füße, mich wenigstens einen Schritt zu bewegen. „Ich wollte dich nicht nerven“, sage ich dann schneller, ehrlicher, hinterher, weil ich auf einmal Angst habe, dass er das falsch versteht. „Ich wollte wirklich nur helfen.“ Ich bleibe stehen, als er an der Tür ist, und mein Blick hängt an ihm, obwohl ich’s nicht will. Dann kriege ich doch noch dieses Milo-Grinsen hin, klein, schief, mehr Mut als Gelassenheit.
„Und… nur dass du’s weißt“, rufe ich ihm nach, leiser als vorher, aber klar genug, „ich kann auch still sein.“ Ich hebe kurz die Hand, als würde ich einen Schwur ablegen. „Manchmal. Wenn’s sich lohnt.“
Und als die Tür hinter ihm ist, atme ich endlich wieder richtig aus. Starre kurz auf den Tisch, auf meinen Stift, der immer noch in meiner Hand steckt, als hätte ich ihn die ganze Zeit festgehalten wie ein Rettungsring.
„Scheiße“, murmele ich leise und muss dann trotzdem grinsen, weil ich es nicht verhindern kann. Ich bleibe noch einen Moment stehen, als hätte mein Körper Angst, dass ich umkippe, sobald ich mich bewege. Der Raum ist plötzlich viel zu groß ohne ihn direkt vor mir, und mein Kopf spielt die letzten Sekunden wie eine kaputte TikTok-Schleife ab: die Tasche auf dem Tisch, dieser Blick, der Abstand, der keiner war, sein Finger auf meinen Lippen, mein Name an meinem Ohr. Und ich frage mich ernsthaft, ob ich mir das gerade eingebildet habe oder ob das wirklich passiert ist. Weil… das war nicht nur „Flirt“. Das war nicht nur ein bisschen Spiel, um mich zu verwirren. Das hatte Gewicht. Es hatte diese gefährliche Ruhe, als hätte er in dem Moment genau gewusst, was er tut und genau gewusst, was es mit mir macht. Und es macht mich noch wahnsinniger, dass er das einfach so fallen gelassen hat und gegangen ist, als wäre es ein Nebensatz. Ich schlucke nochmal, spüre, wie mein Herz immer noch schneller schlägt als es sollte, und ich merke, dass ich grinse, obwohl ich mir eigentlich sagen will, dass ich mich zusammenreißen muss. Mein Kopf versucht sofort, das Ganze zu rationalisieren: Vielleicht macht er das nur, weil er gesehen hat, dass ich aus dem Konzept gerate. Vielleicht testet er Leute. Vielleicht ist das sein Ding. Aber dann sehe ich dieses kurze Grinsen vor mir nicht das kalte, das alle anderen sehen wollen, sondern dieses echte, minimale, fast heimliche. Und ich weiß, dass ich es nicht einfach als Zufall abstempeln kann. War das Anziehung? Also… echte? Nicht „oh, hübsch“ oder „spannend, weil unerreichbar“, sondern dieses komische Ziehen, als hätte mir jemand eine Hand irgendwo in den Brustkorb gelegt und einmal fest zugedrückt. Ich hab’s gespürt. Mein Körper hat schneller entschieden als mein Kopf, und das passiert mir sonst nicht so. Ich bin normalerweise der, der reden kann, der die Stimmung lenkt, der alles mit Charme überdeckt. Und er hat mich mit zwei Sätzen still gemacht.
Ich werfe einen Blick zur Tür, als könnte er gleich wieder reinkommen, nur um zu sehen, wie lange ich noch so dumm rumstehe. Und ich schnaube leise, mehr über mich selbst als über irgendwen. „Okay, Milo“, murmele ich, „du wolltest helfen. Du wolltest normal sein. Du wolltest nicht…“ Ich breche ab, weil ich nicht mal weiß, was ich nicht wollte. Langsam nehme ich meinen Rucksack, zwinge meine Beine, sich zu bewegen. Beim ersten Schritt spüre ich noch, wie heiß meine Wangen sind, als hätte ich mich zu lange in die Sonne gestellt. Aber mit jedem Meter Richtung Tür wird’s besser. Nicht, weil das Gefühl weg ist eher, weil ich wieder Luft kriege. Weil ich wieder so tue, als wäre ich ich. Im Flur ist es kühler, der Lärm von irgendwo weiter hinten in der Schule kommt gedämpft, und ich merke erst jetzt, wie hungrig ich bin. Nicht nur auf Essen. Auf irgendwas, das mich erdet. Auf etwas Normales, das mir beweist, dass ich nicht komplett durchdrehe, nur weil jemand mich einmal nah genug an sich gelassen hat, um mich aus dem Konzept zu bringen. Ich gehe Richtung Cafeteria oder raus zum kleinen Imbiss um die Ecke irgendwas mit Fett, irgendwas mit Salz, irgendwas, das mich wieder in meinen Körper zurückholt. Während ich laufe, verschwindet die Röte langsam, aber das Gefühl bleibt wie ein leiser Druck unter der Haut. Und ich merke, wie ich mich dabei ertappe, dass ich schon wieder an ihn denke. Nicht an das, was er gesagt hat. Sondern daran, wie er es gesagt hat. Dieses „Milo“ an meinem Ohr. Und ich hasse, wie sehr es mir gefällt. „Ich kann auch still sein“, hatte ich ihm nachgerufen. Und jetzt, während ich mir vornehme, mir einfach was zu essen zu holen und den Kopf auszuschalten, denke ich: Vielleicht sollte ich das wirklich lernen. Nicht weil ich mich ändern will. Sondern weil ich plötzlich das Gefühl habe, dass Stille bei ihm eine Sprache ist. Und dass ich gerade erst angefangen habe, sie zu verstehen.


RE: Silent Waters,... run deep and... dirty - Adrien Delacroix - 02-14-2026

<center><div style="width:350px; paddong:10px;text-align: justify;">
<img src="https://img.wattpad.com/48ea3df5a5b7c3a90dd4995e98618e7cc9a55eb1/68747470733a2f2f73332e616d617a6f6e6177732e636f6d2f776174747061642d6d656469612d736572766963652f53746f7279496d6167652f4775486d34475a74304f7a746c413d3d2d313032333130323739332e313636316337666336383366633436393230393033303234353439372e676966" style="height: 150px; border: 1px solid #a8a8aa; padding: 5px; margin-right: 8px; float: left;"><div style="width:350px; paddong:10px;text-align: justify;"> Ich ging zur Tür und sah ihn nochmal an, spürte seine Hitze noch bis hierher. Mit einem leichten Grinsen ging ich raus und verließ den Klassenraum. Ich ahnte nicht was in ihm vorging aber wenn ich ihm im Gedächtnis geblieben war, dann umso besser, der erste Schritt zu meinem selbsterklärten Fuckboy war getan.

Ich grinste die ganze Zeit über, wohl wissend, dass ich ihn in der nächsten Stunde wieder sah. Als ich den Flur entlang ging konnte ich allerdings auch nicht anders als hin und wieder einen Gedanken an ihn und an seine Art zu verschenken. Den weiteren Rest des Tages verhielt ich mich so wie immer und als die Schule beendet war und er noch an seinem Spind stand blieb ich hinter ihm stehen.

Ich beugte mich leicht zu ihm vor und hauche ihm ins Ohr. "Hallo Schokoladen- Bodyguard..." mit einem leichten Grinsen beobachtete ich wie er sich leicht erschrocken umdrehte. Ich stützte meine Hand am Spint neben ihm ab und sah ihn intensiv an.

Dabei kam mir der Gedanke, dass ich nur zu gerne einmal flüssige Schokolade von seinem Körper, seinen Nippeln und... seinem Schwanz lecken würde. Etwas das ich auf meine geistige To-Do Liste setzte. Ich grinste immer noch und sah ihn an. Dann hob ich sein Kinn und schaute auf seine Lippen.

Wieder war der Flur wie leer gefegt... ich kam seinem Gesicht näher und hielt kurz vor seinen Lippen. "Was wäre wenn ich dich jetzt küsse,... was ich heute morgen schon hatte tun wollen." hauchte ich an seinen Lippen.</div></center>


RE: Silent Waters,... run deep and... dirty - Milo Jaehyun Alvarez - 02-14-2026

Ich stehe am Spind und bin gerade dabei, mein Chaos zu sortieren Hefte, die nicht da sind, wo sie sein sollen, ein Stift, der natürlich schon wieder irgendwohin verschwunden ist als ich plötzlich diese Wärme an meinem Ohr spüre und diese Stimme.
„Hallo Schokoladen-Bodyguard…“ Mein ganzer Körper macht so ein mini-kurzes Alarm! und ich zucke tatsächlich zusammen, als hätte mich jemand erwischt. Ich drehe mich zu schnell um, stoße dabei fast mit der Schulter gegen die Spindtür, und mein Herz ist sofort wieder auf diesem dummen Tempo von vorhin. Als ich ihn sehe, so nah, so ruhig, so… sicher, fällt mir für eine Sekunde absolut nichts ein. Und das passiert mir nicht oft. Er stützt die Hand neben mir ab, und ich merke, wie ich automatisch den Atem anhalte, weil der Flur plötzlich nicht mehr wie Schule wirkt, sondern wie eine Bühne, auf der nur wir zwei stehen. Als er mein Kinn anhebt, fährt mir das direkt durch den Bauch. Nicht unangenehm. Eher so, dass mein Kopf kurz hinterherhinkt.
Ich schlucke, öffne den Mund, um irgendwas Witziges zu sagen, irgendwas, das mich rettet, aber da ist dieser Moment, in dem ich nur seine Lippen sehe und dieses „Was wäre, wenn ich dich jetzt küsse…“ so nah an mir höre, dass mein Gehirn kurz komplett still wird. Ich blinzle langsam, und ich weiß, dass ich rot werde, weil ich’s spüre. Ich kann’s nicht mal wegspielen. Mein Blick flackert von seinen Augen auf seinen Mund und wieder zurück, als müsste ich mich vergewissern, dass ich das nicht einfach nur wünsche. „Du…“, bringe ich raus, leise, und meine Stimme klingt rauer als eben noch, was mich selbst überrascht. Ich atme einmal tief ein, weil ich mich daran erinnern muss, dass ich nicht aus Versehen einfach nach vorne kippe wie ein Vollidiot.
„Wenn du das wirklich willst…“, sage ich und halte seinen Blick fest, weil ich plötzlich keine Lust habe, so zu tun, als wäre mir das egal. „…dann küsst du mich. Aber nicht, um mich aus dem Konzept zu bringen.“ Mein Mundwinkel zuckt, und ich schaffe es doch, ein kleines Grinsen reinzuschmuggeln. „Weil… das schaffst du sowieso schon.“
Ich bleibe stehen, bewege mich keinen Millimeter vor, obwohl jeder Nerv in mir danach schreit, die Lücke zu schließen. Stattdessen hebe ich nur leicht die Hand, berühre kurz sein Handgelenk nicht, um ihn wegzuschieben, sondern um zu zeigen, dass ich da bin.  „Sag mir einfach, ob das gerade ein Spiel ist“, murmele ich, so leise, dass es fast nur für ihn ist. „Oder ob du’s wirklich meinst.“Und sobald die Worte raus sind, denke ich mir sofort: Warum hab ich das gesagt? Nicht, weil ich es nicht so meine sondern weil ich plötzlich merke, wie ernst das klingt, wenn man es ausspricht. Mein Herz hämmert mir so laut gegen die Rippen, dass ich schwören könnte, er hört es. Und ich stehe da wie eingefroren, als hätte ich mich selbst auf „Pause“ gedrückt, während mein Kopf hektisch versucht, wieder auf „Milo-Modus: locker und witzig“ zu schalten.
Ich blinzele, einmal, zweimal, und mein Blick verrutscht kurz… natürlich auf seine Lippen, weil mein Gehirn anscheinend beschlossen hat, mich komplett zu verraten. Ich reiße mich zusammen, schaue wieder in seine Augen, aber es hilft nicht viel, weil er so nah ist, dass ich alles spüre. Seine Wärme. Den Hauch von seinem Atem. Und dieses kontrollierte, gefährlich ruhige Auftreten, das mich gleichzeitig nervös und… viel zu neugierig macht. „Okay, cool“, sage ich leise, aber es kommt überhaupt nicht cool raus. Es klingt eher wie jemand, der gleich aus Versehen eine Treppe runterfällt und dabei so tut, als wäre es Teil des Plans. Ich räuspere mich und lache kurz, viel zu leise, fast wie ein Reflex. „Ich… ich bin nur“ Ich stocke, weil ich nicht mal weiß, was ich sagen will. Dass ich nicht gut darin bin, wenn jemand mich so anschaut? Dass ich sonst immer den Mund benutze, um Situationen zu kontrollieren, und jetzt funktioniert das plötzlich nicht? Meine Hand liegt immer noch an seinem Handgelenk, und erst jetzt merke ich, dass meine Finger leicht angespannt sind, als würde ich mich unbewusst festhalten. Ich lockere den Griff sofort, als hätte ich aus Versehen was Verbotenes getan, und ziehe die Hand zurück zu schnell. Dabei stoße ich natürlich mit dem Ellbogen gegen die offene Spindtür, die mit einem metallischen Klonk zufällt. Ich zucke zusammen, als wäre das ein Schuss gewesen, und starre für eine Sekunde entsetzt auf den Spind, als hätte er mich verraten.
„Oh mein Gott“, murmele ich und schiebe die Spindtür wieder auf, ganz vorsichtig, als könnte sie mir sonst noch eine Ohrfeige geben. „Ich… ich schwöre, das passiert nur, wenn ich nervös bin.“ Pause. Dann verbessere ich mich, weil ich ja anscheinend keine Selbstkontrolle habe „Also… es passiert auch, wenn ich nicht nervös bin. Aber dann wirkt es wenigstens… äh… charmant.“ Ich merke, wie mein Gesicht schon wieder warm wird, und ich presse kurz die Lippen zusammen, als müsste ich mich selbst daran erinnern, dass ich gerade nicht in Panik geraten darf. Weil er steht immer noch da. Direkt vor mir. Und er ist nicht weggegangen. Er lacht nicht. Er wirkt nicht genervt. Und das macht mich fast noch unsicherer als alles andere, weil ich nicht weiß, ob er mich gerade wirklich will oder ob er nur sehen will, wie sehr ich mich verhasple.
„Ich begreif das nicht so schnell wie du“, gebe ich dann zu, leiser, ehrlicher. Ich kratze mir am Hinterkopf, wieder so ein dummer Milo-Reflex, und mein Blick flackert kurz zur Seite, als müsste ich irgendwo einen Ausgang finden. Aber ich zwinge mich zurück zu ihm. „Du machst das… so als wär’s leicht. Als hättest du’s im Griff.“ Ich schlucke. „Und ich steh hier und mein Körper macht Geräusche mit Möbeln.“ Ein nervöses Lachen rutscht mir raus Hilfe, ich bin überfordert und versuche, das nicht peinlich zu finden. Dann atme ich ein, richte mich ein bisschen auf, so gut ich kann. „Aber ich mein’s wirklich“, sage ich und halte seinen Blick fest, weil ich mich sonst wieder verliere. „Ich will nicht dein Spielzeug sein, das du anknipst, wenn dir langweilig ist.“ Ich ziehe eine Augenbraue hoch, obwohl ich innerlich zittere. „Also… außer du sagst mir vorher, dass es ein Spiel ist. Dann kann ich mich wenigstens mental darauf vorbereiten, okay?“
Ich versuche wieder zu grinsen, aber es ist kleiner diesmal. Unsicherer. Und trotzdem ehrlich. „Weil wenn du mich küsst…“, ich stocke, atme nochmal aus, „…dann werde ich das nicht einfach abhaken. Ich bin nicht so gut darin, so zu tun als wäre mir was egal, wenn’s mir nicht egal ist.“ Meine Hände heben sich leicht, als wüssten sie nicht, wohin, und ich lege sie schließlich einfach an die Kante vom offenen Spind, als bräuchte ich etwas, das mich hält. ich laberte soviel stuss und er stand mir noch immer so nah, was tat ich hier eigentlich? Ich bückte mich unter sein arm durch und machte den spind zu, mein gesicht war so rot wie eine tomate und ich musste hier weg, ich redete wie ein wasserfall und es wa rsoviel müll