01-18-2026, 09:45 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Jace Calderon & Athena Chevalier
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 17.01.2026
Triggerwarnung: FSK 21
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 17.01.2026
Triggerwarnung: FSK 21
Ich ging los, ohne groß nachzudenken. Der Gang war vollgestellt, Kabel, Cases, dieser typische Backstage-Geruch nach Metall und Schweiß. Und dann sah ich es. Jace stand zwischen ein paar Typen, viel zu dicht an den Verstärkern. Und dazwischen Elian. Zu klein für diesen Raum. Zu still. Ich blieb einen Moment stehen weil ich die Szene erfassen musste. Jace war angespannt, aber kontrolliert. Er hatte sich schon vor seinen Bruder gestellt. Die Kerle lachten nicht mehr ganz so laut wie eben, aber dieses überhebliche Grinsen hing ihnen noch im Gesicht. Ich trat näher. Meine Schritte waren bewusst langsam. Präsenz wirkt besser, wenn man sie nicht hetzt. „Alles okay?“ fragte ich, meine Stimme klar, nicht laut. Ich stellte mich leicht seitlich zu Jace.
Einer der Typen musterte mich, erkannte mich dann. Sängerin. Band. Bühne. Ich sah, wie sich etwas in seinem Gesicht veränderte. Dieses kurze Rechnen im Kopf. "Na da ist ja die Rote heißblutige Sängerin....ich denke das ist etwas was dein hübsches Köpfchen nicht braucht, du solltest lieber gehen" Mein Blick ging kurz zu Elian. Ich lächelte ihn an. „Er gehört zu uns“, sagte ich dann ruhig. „Und ihr geht jetzt, denn ihr habt nicht das recht ihn dran zu hindern zu sein Bruder zu wollen“ Für einen Moment war da Stille. Keine echte, nur diese kurze Irritation, wenn Menschen merken, dass etwas nicht so läuft wie gedacht. Einer der Typen zog die Augenbraue hoch, musterte mich noch einmal von oben bis unten, als würde er prüfen, ob ich wirklich ernst gemeint war oder nur so tat. Dann kam das Lachen zurück. „Zu uns?“, wiederholte er und schnaubte. „Seit wann gehört so ein Zwerg zu einer Band wie eurer?“ Ein anderer trat einen Schritt näher, viel zu nah, lehnte sich lässig gegen einen Verstärker. „Was bist du, seine Babysitterin?“ Ich spürte, wie sich Jace neben mir minimal anspannte. Elian bewegte sich kaum, stand einfach da, die Schultern hochgezogen, versuchte unsichtbar zu sein. Genau das machte mich wütend.
„Ihr habt mich verstanden“ „Ach komm“, meinte der Erste und winkte ab. „Jetzt sollen wir uns also von der Sängerin rausschmeißen lassen?“ Er grinste schief. „Nur weil du hier ein Mikro hältst, heißt das nicht“
„dass ich irgendwem etwas beweisen muss?“, unterbrach ich ihn. Ich hob den Blick, direkt, ohne Aggression. „Nein. Muss ich nicht.“ Einer der anderen lachte wieder. Unsicherer diesmal. „Was willst du denn machen? Uns ansingen?“
Ich machte keinen Schritt zurück. Auch keinen nach vorn. Ich blieb einfach stehen. Präsenz funktioniert nicht über Bewegung.
„Ich will, dass ihr geht“, sagte ich erneut. „Letzte Chance.“ Sie glaubten mir immer noch nicht. Das sah man. Dieses typische Überschreiten von Grenzen, weil sie dachten, hier gäbe es keine Konsequenzen. Einer murmelte etwas von „lächerlich“, ein anderer schubste mit der Schuhspitze gegen ein Case, als wollte er provozieren. Dann hörte man Schritte. Security. Einer drehte den Kopf, ein anderer richtete sich auf. Plötzlich waren sie sich sehr bewusst darüber, wo sie standen. Und wer.
„Alles gut hier?“ fragte einer der Securities ruhig, aber mit diesem Tonfall, der keine Diskussion zulässt.
Ich antwortete nicht sofort. Sah die Typen an. Wartete. Sie murmelten irgendwas von „Missverständnis“, „war nur Spaß“. Der Mut war weg. Das Lachen auch. Einer hob beschwichtigend die Hände.
„Dachte ich mir, die können gehen und sperrt sie für weitere Konzerte sowas brauchen wir hier nicht“, sagte ich leise. Die Security übernahm, führte sie weg, mein blick ging zu Jace ich wusste wie er sein konnte, wenn es um sein bruder ging und das letzte was wir brauchten war eine schlagzeile weil er Typen vermöbelte. "Atmen Jace..." dann ging mein blick zu Elian und ich grinste. "Tja die waren wohl eifersüchtig auf deine Kontakte zu Jace! Gehts dir gut?"
