04-01-2026, 10:03 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Valentina Reyes & Santiago DelToro
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 14.02.2026
Triggerwarnung: FSK.21
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 14.02.2026
Triggerwarnung: FSK.21
„Nein“, sagt er sofort, und dieses Grinsen verschwindet ein Stück. „Ich meine das ernst.“ Einen Moment lang sehe ich ihn einfach nur an. Wirklich an. Dann ist das dein Problem, nicht meins, gebe ich zurück, meine Stimme jetzt deutlich kälter. Ich greife nach meiner Tasche, will eigentlich gehen, aber er stellt sich mir in den Weg, zwingt mich, stehen zu bleiben. „Du verschwendest dich“, sagt er dann, und jetzt ist da dieser Unterton, dieses Herablassende, das mir sofort die Nerven spannt. „Mit ihm.“ Ich brauche nicht nachzufragen, wen er meint. Mein Kiefer spannt sich leicht an. Du hast keine Ahnung, wovon du redest, sage ich ruhig, aber meine Finger krallen sich unbewusst ein Stück fester in den Stoff meiner Tasche.
Er lacht leise, schüttelt den Kopf, als hätte ich gerade etwas Naives gesagt. „Doch, hab ich, Santiago? Ernsthaft? Der Typ lebt von Aufmerksamkeit, von Partys, von diesem ganzen Scheiß. Der ist kein Leader. Kein Quarterback. Kein Typ, auf den man sich wirklich verlässt.“ Ich spüre, wie etwas in mir hochzieht, schnell, heiß, unangenehm vertraut. Wut. Und du denkst, du bist das? frage ich leise, meine Augen fest auf ihn gerichtet. Er zuckt nur mit den Schultern, dieses arrogante Selbstverständnis in jeder Bewegung. „Ich weiß es“, sagt er. „Ich bin der, der hier alles zusammenhält. Und du solltest an meiner Seite stehen, nicht an seiner.“ Ich starre ihn einen Moment einfach nur an, und für einen kurzen Sekundenbruchteil ist da dieses alte Gefühl. Dieser Druck. Diese Erwartungen. Dieses Bild, das alle von uns haben. Cheerleader-Captain. Quarterback. Perfektes Paar. Es wäre so einfach, da reinzupassen. So verdammt einfach. Aber dann sehe ich ihn wieder richtig an. Du verwechselst mich mit jemandem, den du kontrollieren kannst, sage ich ruhig. Sein Blick verengt sich ein Stück. „Ich will dich nicht kontrollieren.Ich sag dir nur, wie es hier läuft.“ Ich schnaube leise, schüttele den Kopf. Nein, sage ich dann, und jetzt trete ich selbst einen Schritt näher, halte seinem Blick stand. Du versuchst mir zu sagen, wer ich sein soll. Und das wird nicht passieren. Für einen Moment ist es still zwischen uns. Ich sehe, wie sein Kiefer sich anspannt, wie dieses perfekte Selbstbewusstsein einen kleinen Riss bekommt. „Du machst einen Fehler, sagt er dann leise und seine Augen nahmen eine Drohnung an die ich lieber nicht unterschätzen sollte, die anderen um uns herum waren stille, einige schauten weg, andere tuschelten, es war mir egal, ich gab mich nicht irgendein Weltbild hin.
