Szeneninformationen
Charaktere: Nari Choi &
Felix Han-Carter
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 13.02.2026
Als ich die letzten Stufen der Treppe hinunterging und die Szene direkt vor der Haustür sah, war mein Körper sofort wieder angespannt. Die Stimmen, die Gesten, dieses Gefühl, wieder im Mittelpunkt einer Bedrohung zu stehen ich merkte, wie mein Atem stockte. Doch ich zwang mich, neben ihn zu treten. Die Kerle warfen mir Blicke zu, die ich nur zu gut kannte, dieses abwertende, drohende Funkeln. Und trotzdem sagte ich etwas, obwohl meine Stimme dabei leicht vibrierte. Es war eigentlich dumm, aber ich konnte nicht anders. Irgendetwas in mir weigerte sich, wieder klein zu werden. Als er seinen Arm um mich legte, ließ die Spannung in meinen Schultern minimal nach, wie ein Reflex. Es war absurd, wie sicher sich allein diese Geste anfühlte, selbst in einer Situation, die alles andere als sicher war. Als er den einen am Kragen packte, hielt ich unbewusst den Atem an, und als der Typ rückwärts stolperte, spürte ich eine Welle aus Erleichterung und Sorge gleichzeitig. Erst als sie sich umdrehten und endlich verschwanden, fiel ein Teil des Drucks in meiner Brust ab. Ich wusste, sie würden bestimmt wieder große Töne spucken, aber in diesem Moment waren sie weg. Und das reichte. Ich hob den Blick, als er die Tür schloss und seine Hand meine Wange berührte. Der Kontakt war warm, weich, und es war beschämend, wie sehr ich mich danach sehnte. Ich lehnte mich unwillkürlich etwas in seine Berührung, mein Atem wurde ruhiger. Sein Kommentar über „hartnäckige Verehrer“ ließ mich leise ausatmen, ein fast hysterisches Lachen drängte sich in meine Brust, aber es kam nicht heraus. Ich fühlte mich nicht wie jemand, der verehrt wurde eher wie jemand, der einfach nur Glück gehabt hatte.Ich folgte ihm in die Küche, ließ meine Finger in seiner Hand ruhen, als wäre sie die einzige Verbindung zur Realität. Das Essen stand da, ordentlich abgestellt, aber mein Magen war noch immer so eng, dass ich kaum wusste, ob ich überhaupt einen Bissen runterbekommen würde. Ich wollte mich zusammenreißen, wollte normal wirken, wollte nicht, dass er erneut diesen besorgten Blick bekam… aber die Fassade hielt nur ein paar Sekunden.
Bevor ich wirklich verstand, was ich tat, hatte ich meine Arme um ihn geschlungen, fest, verzweifelt, als müsste ich mich an ihn klammern, um nicht wieder in die Panik abzurutschen. Ich vergrub mein Gesicht an seiner Schulter, sog seinen Geruch ein dieses vertraute, warme Etwas, das mich immer beruhigt hatte, selbst in den schlimmsten Momenten der letzten Monate. Seine Stimme, sein „Hey… schon gut“, seine Hände an meinem Rücken all das ließ mich endlich atmen. Ich schloss die Augen, ließ meinen Körper gegen seinen sinken, als würde er das Gewicht tragen, das ich heute nicht tragen konnte. Seine Arme um mich fühlten sich an wie der erste sichere Ort seit Stunden. Vielleicht seit Wochen.
„Sie sind bis zu deiner Tür gekommen, ich will nicht das du probleme bekommst...nur wegen mir“ Meine Augen waren groß und zu ihm hochblickend, es war schließlich auch das Haus seiner Eltern und die typen hatten angedroht das sie wiederkommen würden, sie waren hartnäckig und davor hatte ich angst.
"Vielleicht sollte ich besser nach hause...dann randalieren sie vor meiner tür nicht hier.."