Szeneninformationen
Charaktere: Nari Choi &
Felix Han-Carter
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 13.02.2026
Ich konnte erst gar nicht reagieren, als seine Hand auf meiner landete. Meine Finger waren noch kalt vom Schock, mein Atem unregelmäßig, als würde mein Brustkorb nicht mehr wissen, wie man atmet. Stimmen und Schritte hallten noch in meinem Kopf nach, wie ein Echo, das einfach nicht verstummen wollte. Als er „Hey… ich bin hier“ sagte, brach etwas in mir. Nicht laut, nicht sichtbar, aber deutlich genug, dass mir die Tränen sofort in die Augen schossen. Ich hob den Blick zu ihm, suchte in seinem Gesicht nach irgendwas, das mich wieder an die Oberfläche zurückholte. Es dauerte einen Moment, bis meine Gedanken realisierten, dass er wirklich vor mir saß, ganz real, warm, atmend, lebendig und dass ich sicher war. Dass ich es rausgeschafft hatte. Ich saß hier in keinen fremden Wagen es war wirklich Felix. Und dann fiel einfach alles von mir ab. Ich drückte mich zu ihm, ohne nachzudenken, klammerte mich an ihn, als würde mein Körper erst jetzt verstehen, dass er Halt hatte. Ich fühlte seine Arme um mich und als er mich über die Mittelkonsole zog, ließ ich mich ohne Widerstand auf seinen Schoß ziehen. Irgendwie schaffte ich es nicht mehr, mich zusammenzureißen. Meine Finger vergruben sich in seinem Shirt, ich versteckte mein Gesicht an seinem Hals und schnappte leise nach Luft, weil ich nicht wusste, wohin mit all dem, was in mir hochstieg. Sein „Sch… ich bin ja hier…“ traf mich so weich, so warm, dass ich fast wieder losschluchzte. Ich wollte etwas sagen, irgendwas dass ich Angst hatte, dass ich dachte, sie würden mich packen, dass ich so erleichtert war, ihn zu sehen, dass meine Knie noch immer weich waren. Aber aus meinem Mund kam nur ein heiseres, brüchiges Geräusch, kein wirklicher Satz.
„Ich… ich hatte so Angst…“ brachte ich irgendwann hervor, so leise, dass es kaum mehr als ein Zittern in seinem Hals war. Meine Stirn lag gegen seine Schulter, ich atmete seinen Geruch ein, als müsste ich mich daran festhalten, und meine Hände klammerten sich noch immer an ihn, als würde ich wegfallen, wenn ich losließe. Es fühlte sich an, als wäre die ganze Welt für einen Moment stehen geblieben, nur wir zwei im stillgelegten Auto, sein Herzschlag direkt unter meiner Wange. Ich merkte, wie nach und nach etwas von der starren Panik sich löste, ersetzt durch diese seltsame Mischung aus Erleichterung und Erschöpfung. Und in seinem Schoß, eingerahmt von seinen Armen, zum ersten Mal seit dem Dreh, seit der Gasse, seit diesem ganzen verdammten Tag, konnte ich wieder atmen und es war sogar für ein moment vergessen wie ich eigentlich fühlte, den dann würde mir nicht nur warm werden und es wäre mir peinlich, ich wäre vor schreck wohl auch direkt wieder von sein Schoß gerutscht, jetzt aber war ich hier und zwar sicher bei ihm. Es dauerte sicher Minuten bis ich mein Gesicht wieder anhob und ihn ansah.
"Woher wusstest du das ich hilfe brauch?" fragte ich vorsichtig und hatte mir die tränen weggewischt, ich beruhigte mich immer mehr und die wärme von ihm half mir wirklich sehr, er war schon immr mein Anker gewesen und jetzt gerade umso mehr.