02-08-2026, 01:08 AM
Szeneninformationen
Charaktere: Kaiton Huan & Joon-seo Huan
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 08.02.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 08.02.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Als er öffnete, war mein Atem so flach, dass ich dachte, ich würde gleich umkippen. Ich war durchnässt bis auf die Knochen, mein Shirt klebte wie eine zweite Haut an mir, die Kälte brannte auf meiner Haut aber nichts davon traf mich so stark wie Kaito. Sein Blick. Sein Körper noch leicht dampfend vom Pool, ein Handtuch locker um die Hüften, Tropfen glitten über seine Brust hinunter. Und ich stand da wie ein verdammter hilfloser Idiot, halb am Zittern, halb am Hyperventilieren, er war die einzige rettung in diesen moment und er war mein Bruder er würde mich niemals wegschicken. „…Kaito.“ Meine Stimme klang heiser, brüchig, als hätte ich sie irgendwo verloren und nur noch die Hälfte gefunden. Ich versuchte etwas zu sagen, irgendeine Erklärung, aber als er meine Kleidung ansah, fühlte ich, wie mir plötzlich die Hitze ins Gesicht schoss obwohl mir eigentlich eiskalt war. Scheiße. Ich hätte nicht mal gemerkt, dass mein Shirt durchsichtig geworden war, wenn sein Blick nicht ganz kurz hängen geblieben wäre. Ich spürte jede Stelle, die er gesehen hatte. Zu deutlich. Als er fragte, was ich hier machte, öffnete ich den Mund und brachte nur Luft heraus. Ich trat ein, kaum bewusst, meine Finger zitterten, meine nassen Haare tropften auf seinen Boden. Erst als die Tür hinter mir zufiel, brach der Rest aus mir heraus. „Da… waren Typen.“ Meine Worte kamen stoßweise, unelegant, gar nicht wie ich sonst sprach. „Ich ich hab’s erst nicht ernst genommen. Dachte, sie wollen nur Stress machen, aber…“ Ich schluckte hart, spürte, wie mir der Atem kurz wegbrach, während mein Blick unruhig durch den Raum wanderte, als müsste ich mich vergewissern, dass wir allein waren. „Sie sind mir gefolgt. Lange. Und irgendwann…“ Ich rieb mir über den Nacken, meine Finger waren eiskalt. „Irgendwann hatte ich Angst, dass ich’s nicht nach Hause schaffe.“ Ich lachte kurz, trocken, völlig daneben. „Und dann bin ich einfach hier gelandet. Keine Ahnung, wie. Ich wollte nicht… ich wollte dich nicht belästigen“Aber das war nur die halbe Wahrheit. Die andere Hälfte war, dass ich in dem Moment, in dem ich begriffen hatte, dass ich verfolgt wurde, nur an einen Menschen gedacht hatte, bei dem ich mich sicher fühlte.
Ich hob den Blick wieder zu ihm und das war ein Fehler. Ein gewaltiger. Er stand da, warm, groß, mit diesem verfluchten Handtuch und diesem Blick, der gleichzeitig besorgt und völlig aus der Fassung war. "Es… tut mir leid“, murmelte ich leise. „Ich wusste nicht, wohin sonst.“ Ich war so damit beschäftigt, wieder normal zu atmen, dass ich es zuerst gar nicht bemerkte wie er mich ansah. Wie er kurz wirkte, als hätte ich ihn überrascht oder aus dem Konzept gebracht. Für mich war da nur Panik, nur dieses dumpfe Dröhnen in meinen Ohren und das Zittern, das ich einfach nicht unter Kontrolle bekam. Er war mein Bruder, mein sicherster Ort, der einzige Mensch, zu dem ich instinktiv rannte, wenn mir die Luft wegblieb. Ich dachte nicht an irgendwas anderes."Darf...ich etwas hier bleiben?" Noch immer zitterrte ich und starrte ihn regelrecht an mit meinen doch mittlerweilen großen Augen.
