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Die Vergangenheit holt auf...
Szeneninformationen
Szeneneinstellung
private Szene & feste Postreihenfolge
Datum
30.01.2026
01-30-2026, 05:45 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Arielle San Tsukasa & Jiro Kuroda
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 30.01.2026
<center><div style="width:350px; paddong:10px;text-align: justify;">
<img src="https://64.media.tumblr.com/a004448d3b9e51904526ed3ba1a34795/e8e1ba66e7e789e5-b1/s540x810/4ec9776433aebeea922d0b3f59276251bc6e50fb.gifv" style="width: 150px; border: 1px solid #a8a8aa; padding: 5px; margin-right: 8px; float: left;"><div style="width:350px; paddong:10px;text-align: justify;"> Ich wusste nicht warum sie wollte das ich blieb,... doch ich war ebenso überrascht über mich selbst, dass ich es tat. Ich saß auf ihrem Sessel und lehnte mich nach vorn. Meine stützte ich auf meinen Beinen ab und ich legte die Hände zusammen.

Während sie zuerst Sylvans Brief las schwieg ich... Danach nickte ich... "Ich weiß das muss wirklich viel sein,... Gosaburo wurde von seinen eigenen Reihen getötet, Sylvan, sein ältester Sohn und dein Bruder nahm seine Geschäfte an sich und rächte seinen Tod." welche Rolle ich dabei spielte,... ich beschaffte die Informationen und informierte die Familie.

Sie angesehen als sie den zweiten Brief nahm bemerkte ich die Unsicherheit in ihren Augen, die Angst... Ich wusste nicht was in dem Brief stand, selbst Sylvan hatte diesen nie gelesen. Er hatte ihn gefunden in den Aufzeichnungen seines Vaters... "Gosaburo wollte diesen Brief abschicken an dem Tag an dem er ermordet wurde." erzählte ich ihr und sah sie an. Dann öffnete sie den Brief und las ihn...

Kleine Arielle,

wenn du diesen Brief liest, dann habe ich mich entschieden, dir eine Wahrheit zu geben, die ich dir nie persönlich aussprechen durfte. Nicht, weil sie mir gleichgültig gewesen wäre — sondern weil Schweigen manchmal die einzige Form von Schutz ist, die einem Mann wie mir bleibt.

Ich weiß, wie das klingt. Ich weiß auch, dass es nicht fair ist. Aber nichts an meiner Welt ist fair, und noch weniger sicher für die Menschen, die man liebt.

Deine Mutter war die mutigste Person, die ich je gekannt habe. Nicht, weil sie keine Angst hatte — sondern weil sie genau wusste, wovor sie dich bewahren wollte. Sie wollte kein Leben voller Schatten für dich. Keine Namen, die man nur flüstert. Keine Blicke über die Schulter. Als sie mich bat, Abstand zu halten, habe ich widersprochen. Und dann habe ich verstanden. Liebe zeigt sich nicht immer darin, zu bleiben. Manchmal zeigt sie sich darin, zu gehen, obwohl alles in einem dagegen schreit.

Ich habe für euer Schweigen bezahlt, ja. Aber nicht, um euch zu kaufen. Sondern um sicherzustellen, dass du aufwachsen konntest, ohne Teil meiner Entscheidungen zu sein. Ohne mein Blut auf deinen Händen. Das Geld war kein Ersatz für Nähe. Es war eine Mauer. Eine unvollkommene, aber notwendige.

Ich habe jede Information über dich aufgesogen, die mir erlaubt war. Wie du gewachsen bist. Wo du gelebt hast. Dass du klug bist. Still. Wachsam. Diese Dinge kommen nicht von ungefähr. Du bist mehr von mir, als du vielleicht willst — und mehr von deiner Mutter, als ich je sein durfte.

Es gibt Tage, an denen ich mir vorgestellt habe, wie es gewesen wäre, dich kennenzulernen. Nicht als Oyabun. Nicht als Name, den andere fürchten. Sondern einfach als Mann, der dir zuhört. Der dich fragt, was du denkst. Der stolz ist, ohne es zeigen zu müssen. Diese Tage waren gefährlich. Also habe ich sie selten zugelassen.

Du hast Brüder. Vier.
Sie sind sehr unterschiedlich. Jeder von ihnen trägt seine eigene Art von Last, seine eigene Art von Stärke. Ich hoffe, dass du sie eines Tages kennenlernst — nicht, weil Blut dazu verpflichtet, sondern weil Verbindung heilen kann. Der Älteste heißt Sylvan. Wenn es jemanden gibt, dem ich mein Erbe anvertraut habe, dann ihm. Sollte ich nicht mehr leben, und solltest du je Schutz brauchen — egal vor wem, egal warum — dann suche ihn. Sag ihm, wer du bist. Er wird verstehen. Und wenn er es nicht sofort tut, wird er es trotzdem nicht ignorieren.

Ich weiß nicht, welchen Weg du gehen wirst. Ich hoffe nur, dass er deiner ist. Dass du nicht aus Angst handelst, sondern aus Klarheit. Dass du nicht glaubst, du müsstest mir etwas beweisen. Das musst du nicht. Du existierst — und das allein war immer genug.

Wenn du mich eines Tages suchen solltest und mich nicht mehr findest, dann glaube mir bitte eines:
Ich habe dich nie vergessen.
Ich habe dich nie verdrängt.
Und ich habe dich auf meine begrenzte, fehlerhafte Weise geliebt.

Mögest du sicher sein.
Mögest du stark sein.
Und mögest du eines Tages verstehen, dass manche Türen geschlossen bleiben, nicht aus Gleichgültigkeit — sondern aus Hoffnung.

In Gedanken bei dir,
Gosaburo

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RE: Die Vergangenheit holt auf... - von Jiro Kuroda - 01-29-2026, 12:29 AM
RE: Die Vergangenheit holt auf... - von Jiro Kuroda - 01-29-2026, 08:20 PM
RE: Die Vergangenheit holt auf... - von Jiro Kuroda - 01-29-2026, 09:06 PM
RE: Die Vergangenheit holt auf... - von Jiro Kuroda - 01-29-2026, 09:43 PM
RE: Die Vergangenheit holt auf... - von Jiro Kuroda - 01-29-2026, 11:05 PM
RE: Die Vergangenheit holt auf... - von Jiro Kuroda - 01-30-2026, 12:17 AM
RE: Die Vergangenheit holt auf... - von Jiro Kuroda - 01-30-2026, 01:08 AM
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RE: Die Vergangenheit holt auf... - von Jiro Kuroda - 01-30-2026, 05:45 PM
RE: Die Vergangenheit holt auf... - von Jiro Kuroda - 01-30-2026, 07:03 PM
RE: Die Vergangenheit holt auf... - von Jiro Kuroda - 01-30-2026, 08:39 PM
RE: Die Vergangenheit holt auf... - von Jiro Kuroda - 01-30-2026, 09:47 PM
RE: Die Vergangenheit holt auf... - von Jiro Kuroda - 01-30-2026, 10:37 PM
RE: Die Vergangenheit holt auf... - von Jiro Kuroda - 02-01-2026, 09:41 PM

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