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Night on Stage - Liora Mae Calderón - 01-27-2026 Seit zwei Stunden stand ich nun schon auf der Bühne. Zwei Stunden unter grellem Licht, mit brennenden Muskeln und diesem konstanten Vibrieren im Boden, das mir längst bis in die Knochen gegangen war. Der Club war kaum wiederzuerkennen. Wo sonst Drinks und Gespräche waren, war jetzt ein dichtes, drängendes Rap-Konzert. Körper an Körper, Energie in der Luft, alles pulsierte. Ich hatte für jeden Rapper eigene Steps gelernt, eigene Übergänge, eigene Einsätze. Tage lang. Immer wieder. Bis mein Körper sie gespeichert hatte, ohne dass ich noch zählen oder überlegen musste. Die halbe Stunde Pause fühlte sich fast zu kurz an. Ich saß backstage auf einer Kiste, trank Wasser, dehnte meine Beine, ließ den Kopf kurz nach hinten sinken. Der Schweiß kühlte langsam auf meiner Haut, mein Herzschlag wurde ruhiger, aber ganz kam ich nie runter. Das tat ich vor Auftritten nie. Ich brauchte dieses leichte Spannen, diese Wachheit. Um mich herum liefen Leute vorbei, redeten, lachten, zeigten mir Zeichen oder redeten über mich, vorallem die Mädels, es waren immer die Frauen die lästerten oder Männer die mehr als nur gucken wollten, ich nahm alles wahr, auch ohne ein einziges Geräusch.Als ich wieder aufstand, wusste ich jetzt geht es weiter ich war bereits neu umgezogen. Haruto. Ich hatte ihn vorher schon beobachtet. Seine Bewegungen, seine Präsenz, wie er den Raum einnahm. Ich hörte nicht, wie er klang, nicht, was er rappte, aber ich wusste, wie seine Parts aufgebaut waren. Ich kannte den Beat. Ich kannte die Drops. Und ich wusste, was mein Körper in diesen Momenten zu tun hatte. Als ich zurück auf die Bühne ging, schlug mir die Hitze sofort wieder entgegen. Das Licht blendete, der Boden vibrierte stärker als vorher. Ich nahm meine Position ein, ließ die Schultern locker, atmete tief ein. Der Bass kam wie ein Druck, gleichmäßig, kraftvoll. Ich schloss die Augen. Nicht, um mich abzuschotten, sondern um genauer zu fühlen. Um den Moment zu treffen, in dem alles richtig ist. Ich lauschte dem Beat auf meine Art. Spürte, wie er durch meine Füße ging, wie er sich in der Hüfte sammelte, wie er den Rhythmus vorgab. Ich wusste, dass ich auch bei ihm meine Leistung bringen würde. So, wie man sie von mir kannte. Ich wusste, dass es genug gab die Hofften ich machte ein fehler auch das taube nichts im tanz zu suchen hatten, ich konnte perfekt die Lippe lesen ich kannte das läster und dabei musste ich sie nur beobachten, aber ich ignorierte es, ich war nich umsonst soweit gekommen ich wurde oft gebucht und das weil ich tanzen konnte und nicht weil ich eine Behinderung hatte, manche konnten hören und kamen niemals soweit und das war es worauf ich aufbaute. Als ich den Bass hörte, öffnete ich die Augen er war lauter spürbarer als bei den anderen Künstlern zuvor, ich lächelte kurz bevor mein Körper übernahm. RE: Night on Stage - Haruto Tsukasa - 01-27-2026 <center><div style="width:350px; paddong:10px;text-align: justify;"> <img src="https://c.tenor.com/8MZTFDctuCcAAAAd/tenor.gif" style="width: 150px; border: 1px solid #a8a8aa; padding: 5px; margin-right: 8px; float: left;"><div style="width:350px; paddong:10px;text-align: justify;"> Ich war auf diesem Konzert nicht weil ich berühmt war oder weil ich verrückt nach Aufmerksamkeit war, ich war hier wegen ihr! Ich hatte sie im Video eines anderes Rappers gesehen und sie sofort erkannt. Dann hatte ich nachgeforscht, ein Unfall, seitdem war sie taub. Doch sie war eine der Besten auf der Bühne, ihre Bewegungen sprachen sich herum unter jeglicher Art von Sängern und Produzenten. Ich wollte sie für meinen Auftritt und um sie später abzufangen,... ob sie mich erkannte wusste ich nicht. Aber mein Herz raste wenn ich daran dachte sie bald wieder zu sehen. Als ich auf der Bühne stand und mit meiner Show begann gab ich dem Tontechniker ein Zeichen und er wusste bescheid. Ich hatte zuvor mit ihm gesprochen das er bei dem Zeichen den Bass hochdrehte. Und genau das tat er... Ich sang heute nur für sie, auch wenn sie es nicht hörte, sie spürte es. Als ich den Auftritt beendet hatte waren die Tänzer bereits weg und ich wollte gerade zu ihrer Geradrobe gehen als ich Stimmen hörte. Ich ging in die Richtung und sah drei Kerle die um sie herum standen. Sie hatten sie an die Wand gedrängt und lachten. <u>Seht sie euch an,... taub und trotzdem eine kleine Schlampe. Wir können ihr alles erzählen und sie hört es nicht.</u> sagte einer und hob ihr Kinn an, er kam ihr näher und ich schaute mich um. Ich musste etwas tun,... also ging ich zum Technikpult das hier in der Nähe war und noch an die Verstärker angeschlossen war und drehte die Boxen so laut auf, dass es ihnen in den Ohren dröhnte. Als sie abgelenkt waren und sich die Ohren zuhielten und ging ich zu ihr und schnappte ihre Hand. Ich zog sie hinter einen Verstärker und drückte mich mit ihr gegen die Wand. Wenn sie, sie nicht fanden gaben sie hoffentlich auf. Ich schaute sie an und lächelte... "Hi,..." formte ich mit meinen Lippen während ich sie ansah.</div></center> RE: Night on Stage - Liora Mae Calderón - 01-27-2026 Der letzte Auftritt lief beinah perfekt nur eine sache hatte mich gewundert, der bass er war lauter kräftiger ich spürte den Song mehr als es sonst der Fall war, ich wusste nicht ob es zufall war aber für mich war es um so leichter zu tanzen und alles zu spüren, es war ein schöner Abschluss für mich, ich musste nicht viel denken oder überlegen, nicht genau spüren, ich konnte es einfach laufen lassen, das jedoch nach dem Auftritt sich alles nochmal drehte hatte ich nicht gewusst. Ich hatte die Wand im Rücken gespürt, kalt, rau, viel zu nah. Drei Körper vor mir, ihre Münder bewegten sich, Gelächter ohne Klang, aber ich kannte diese Art von Lachen. Man muss es nicht hören, um es zu verstehen. Hände zu nah, ein Finger an meinem Kinn, der Druck, der mir sagte, dass ich gerade nicht mehr nur Tänzerin war, sondern Ziel. Ich hielt den Blick ruhig, atmete flach, suchte nach einem Ausweg, nach irgendetwas, das den Moment kippen ließ. Ich konnte genau sehen was sie sagten, sie dachten wirklich ich verstand sie nicht, aber die meisten ahnten nicht das ich Lippenlesen konnte und das relativ perfekt. Als ich gerade dachte das artete hier aus spürte ich etwas. Der Boden bebte plötzlich anders, aggressiver, der Bass drückte mir gegen die Beine, gegen den Brustkorb, so stark, dass es mir kurz den Atem nahm. Die drei zuckten zusammen, hielten sich die Ohren, ihre Gesichter verzogen sich, ich blickte mich verwirrt um, ich hörte natürlich nichts aber es muss extrem laut sein. Eine Hand griff nach meiner.Ich ließ mich ziehen, stolperte einen halben Schritt, dann war da der Schatten eines Verstärkers, die Wand hinter mir wieder da, diesmal schützend. Er stand dicht vor mir dass ich seinen Atem sah, die Anspannung in seinem Gesicht. Mein Herz raste, vor dem plötzlichen Umschlagen der Situation.Ich sah, wie sich seine Lippen bewegten. Hi. Ich blinzelte, brauchte einen Moment, um wieder bei mir anzukommen. Meine Hand lag noch in seiner, meine Finger krampften sich unbewusst fest. Ich nickte kaum merklich, atmete tief ein, spürte, wie mein Körper langsam aus der Starre kam. Meine andere Hand hob sich, berührte kurz seine Brust und ich lächelte warm auch wenn mein Herz gerade wie verrückt klopfte. „Danke.“ sagte ich tatsächlich, sprechen konnte ich, aber ganze sätze waren schwer wenn man nicht hören konnte. Die Kerle schienen aus den raum zu stolperen um ihre Ohren wieder frei zu bekommen ich spürte wie die Tür zuknallte, mein blick lag auf ihn dann auf seine Ohren, ich sah wie er sich etwas hineingesteckt hatte und grinste leicht. "clever..." erkennen tat ich ihn in diesen moment nicht, auch wenn seine Augen mir eine gewisse wärme gaben, konnte ich nicht einschätzen wieso. RE: Night on Stage - Haruto Tsukasa - 01-28-2026 <center><div style="width:350px; paddong:10px;text-align: justify;"> <img src="https://c.tenor.com/8MZTFDctuCcAAAAd/tenor.gif" style="width: 150px; border: 1px solid #a8a8aa; padding: 5px; margin-right: 8px; float: left;"><div style="width:350px; paddong:10px;text-align: justify;"> Ich stand vor ihr und sah, dass sie mich nicht erkannte. Dennoch wartete ich bis die Kerle wirklich weg waren und löste mich dann etwas. Meine Hand stützte sich neben ihrem Kopf an der Wand ab,... ich hob sanft ihr Kinn damit sie mich ansah. "Hi..." hauchte ich erneut und lächelte. Ich sah in ihre Augen und formte dann den Spitznamen den ich damals immer für sie hatte... "Lilly Fee..." sagte ich und schaute in ihre augen. Ich wusste, das sie Lippen lesen konnte und darum sprach ich weiter. Sanft streichelte ich ihre Wange. "Dich wiederzusehen... hätte ich niemals gedacht." sagte ich und konnte nicht aufhören in ihre augen zu schauen. Das konnte ich früher schon nicht... Doch sah ich damals noch anders aus. Vermutlich erkannte sie mich darum nicht,... ich hatte mich ziemlich verändert. Doch ich sah in ihren Augen, dass sie geschockt war. Ich lächelte und sah sie an... "Atme... ich wollte dich nicht erschrecken... aber als ich dich habe tanzen sehe da wusste ich es... ich habe dich sofort erkannt an der Art wie du dich bewegst." erklärte ich ihr und sah ihr weiter in die Augen,... ich wollte mich nicht von ihr lösen. Ihre Hand lag noch immer in meiner... </div></center> RE: Night on Stage - Liora Mae Calderón - 01-28-2026 Er stand vor mir, stützte sich neben meinem Kopf an der Wand ab, nah genug, dass ich jede Bewegung seines Gesichts lesen konnte und ich leicht errötete, eben hatte ich noch mit ihm dort getanzt und nun war er mir so nahe. Seine Hand hob mein Kinn, sanft, vorsichtig, als würde er prüfen, ob er das durfte. Ich ließ es zu. Mein Atem ging noch unruhig, aber ich hielt seinen Blick. Hi. Ich sah es an seinen Lippen. Einfach. Vertraut. Und doch sagte es mir noch nichts. Dann formte er diesen Namen. Lilly Fee. Es traf mich härter als alles davor. Für einen Moment wurde mir schwindlig. Niemand nannte mich so. Niemand hatte das seit Jahren getan. Mein Körper spannte sich an, nicht aus Angst, sondern aus diesem plötzlichen Ziehen tief in der Brust, wenn etwas Vergessenes zu nah kommt. Ich starrte ihn an, suchte sein Gesicht ab, jedes Detail, jede Linie, jedes bekannte Fragment. Da war etwas. Etwas, das sich falsch anfühlte und gleichzeitig erschreckend vertraut. Seine Hand an meiner Wange holte mich zurück. Ich las seine Worte langsam, Stück für Stück. Dich wiederzusehen… hätte ich niemals gedacht. Mein Herz schlug mir bis in den Hals. Ich schluckte, zwang mich zu atmen, so wie er es mir wortlos nahelegte. Ich wollte einen Schritt zurückgehen, aber die Wand war noch immer hinter mir. Meine Hand lag immer noch in seiner, als hätte mein Körper entschieden, bevor mein Kopf es konnte. Ich sah es in seinen Augen: Er kannte mich von früher hatte mich erkannte, aber ich ihn nicht, nicht bis zu diesen Namen. Als er sagte, dass er mich am Tanzen erkannt hatte, zog sich etwas in mir zusammen. Ich atmete langsam aus, hob den Blick wieder zu ihm, hielt ihn fest. Meine freie Hand hob sich, berührte sein Handgelenk, nicht um ihn wegzuschieben, sondern um Halt zu finden. „Du hast mich erschreckt“, gab ich zu. Dann eine kurze Pause. Mein Blick wurde weicher. „Du hast dich verändert...zum guten" ich versuchte langsam zu sprechen, ich wollte nicht das meine stimme in vergessenheit geriet und ich wusste, würde ich es langsam sprechen würde es auch nicht falsch sein. Meine Finger schlossen sich ein wenig fester um seine bevor ich sanft lächelte und dieses direkt verschwand. "Ich....kann dich nur nicht mehr hören..." damals war es anders ich kannte noch seine stimme hatte sie noch in meinen Ohren obwohl ich nichts mehr hören konnten, nun jahre später? Er war nicht nur verändert, sicher war auch seine stimme anders, sonst würde er keien Fans haben, aber ich konnte sie nicht hören wusste nicht wie sehr sich diese geändert hatte. "W..wo warst du?" fragte ich noch vorsichtig und sah auf seine Lippen ich wollte jedes Wort mitbekommen das er sprach, wobei ich mir eine träne aus dem gesicht wischte und ihn dann einfach umarmte, es war viel zu lange hier als das ich einfach hier stehen könnte. |