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Die Vergangenheit holt auf... - Druckversion

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RE: Die Vergangenheit holt auf... - Arielle San Tsukasa - 01-29-2026

Ich schluckte starrte noch immer auf den Boden ich fühlte mich überhaupt nicht wohl, ich war hier für mein Vater und nun erfuhr ich das er tot war? Ermordet? Ich ein Bruder hatte? Und dann war da dieser Mann...Jiro er brachte mich komplett durcheinander, es war wie Luft holen als die Tpr aufging, ich gab den typen eine Kopfnuss und verschwand so schnell wie meine Füße mich brachten. Meine Schritte hallten, je weiter ich mich vom Büro entfernte, und doch fühlte es sich an, als würde mich das ganze Gebäude beobachten. Als würden Wände, Kameras, Blicke noch an mir hängen. Ich spürte das Gewicht der Blicke, auch ohne sie zu sehen. Die Vorstellung, dass jede Bewegung von mir aufgezeichnet war, ließ mir einen kurzen kalten Schauer über den Rücken laufen daran hatte ich garnicht erst gedacht. Trotzdem blieb mein Gesicht ruhig. Als ich den Ausgang erreichte, verlangsamte ich den Schritt.  Draußen schlug mir die stickige Luft entgegen,erst da merkte ich, wie flach ich geatmet hatte. Ich blieb einen Moment stehen, direkt vor dem Gebäude, als könnte ich damit alles abschließen, was eben passiert war. Meine Hände zitterten leicht, also ballte ich sie, steckte sie in die Taschen meines Kleides. Ich hatte Antworten gesucht. Ich hatte eine Wahrheit bekommen.
Nur nicht die, auf die ich vorbereitet gewesen war. Er war tot. Sechs Jahre. Und mit ihm all die Fragen, die ich mir so lange aufgehoben hatte. Die Wut, die ich mir nicht erlaubt hatte. Die Hoffnung, die ich nie hatte zugeben wollen. Alles verpuffte, ließ nur diese leere Klarheit zurück. Ich dachte an den Mann im Büro. An seinen Blick.„Du hast es versucht“, murmelte ich leise zu mir selbst. Mein Blick ging zurück hoch an den gebäude und schaute auf die Fenster, ich sah ihn nicht aber irgendwas sagte mir das ich beobachtet wurde, ich blickte lange in das Stockwerk in dem ich zuvor war, aus irgendein grund lächelte ich leicht bevor ich micht wegdrehte und ins nächste Cafe verschwand.

1 Woche später
Eine Woche war vergangen, ohne dass etwas passiert war. Kein Anruf. Keine Nachricht. Kein Schatten vor der Tür. Ich hatte mir eingeredet, dass es damit erledigt war. Dass sie mich hatten gehen lassen und ich für sie nur eine kurze Störung gewesen war, ein seltsamer Zwischenfall, den man abhakte. Ich zwang mich, das auch zu glauben.An diesem Abend saß ich auf meiner Couch, die Beine angezogen, ein Teller mit halb aufgegessenem Essen auf dem Couchtisch. Ich trug nur mein Schlafkleid, dünner Stoff, barfuß, die Haare locker. Nichts an mir war vorbereitet. Zum ersten Mal seit Tagen ließ ich die Anspannung etwas fallen.
Dann bewegte sich etwas.Mitten im Zimmer. Dunkel. Glänzend. Die Kakerlake stand einfach da, als hätte sie jedes Recht der Welt, hier zu sein. Ihre Fühler zuckten langsam, tastend. Für einen Moment konnte ich mich nicht rühren. Mein Körper fror ein, mein Blick klebte an diesem widerlichen kleinen Etwas, mein Herz schlug mir bis in den Hals. Und dann schrie ich. Es war kein kontrollierter Laut, kein leises Entsetzen. Es war panisch, schrill, purer Reflex. Ich sprang auf, stieß fast den Tisch um und rannte, ohne nachzudenken. Tür auf, raus in den Flur, barfuß, das Herz rast, der Atem viel zu schnell. Ich wollte nur weg. Im nächsten Moment prallte ich gegen jemanden oder besser gesagt, sprang ihm regelrecht in die Arme. Meine Hände klammerten sich fest um sein nacken, mein Gesicht vergrub sich an einer Brust, bevor mein Kopf überhaupt begriff, was mein Körper da tat. Wärme. Stabilität. Etwas Festes, an dem ich mich festhalten konnte.„Da ist eine“, brachte ich hervor, völlig außer Atem, die Worte überschlugen sich, dann stockte ich.Der Geruch war falsch. Zu vertraut. Zu ruhig.Ich hob den Kopf. Sah nach oben.
Und erst da erkannte ich ihn.Jiro. Mein Atem blieb mir weg. Ich starrte ihn an, viel zu nah, viel zu lange, mein Gehirn brauchte einen Moment, um aufzuholen. Meine Hände lagen immer noch an seiner Jacke, meine Beine an ihn dran. Alles an mir fror erneut ein, diesmal aus einem ganz anderen Grund.„…du“, brachte ich schließlich heraus, leiser jetzt.  Meine Augen musterten sein Gesicht während meine Augen riesig wurden und ich direkt wieder panisch los ließ und auf den Po fiel ich starrte ihn einfach nur an, ich hatte mit jeden gerechnet aber nicht ihn vor meiner Wohnung, woher wusste er überhaupt das ich hier lebte? Als ich neben mir wieder Bewegung spürte sah ich zur Seite,die Kakerlake flitze heraus blieb stehen und starrte mich an, als sie ein anzeichen machte auf mich zu zulaufen schrie ich erneut und krabbelte etwas weg, bevor ich ein schuh eines fremden vor der tür nahm und vor mich schlug, wenn ich was hasste und Angst bekam war es krabbeltiere.




RE: Die Vergangenheit holt auf... - Jiro Kuroda - 01-30-2026

<center><div style="width:350px; paddong:10px;text-align: justify;">
<img src="https://64.media.tumblr.com/a004448d3b9e51904526ed3ba1a34795/e8e1ba66e7e789e5-b1/s540x810/4ec9776433aebeea922d0b3f59276251bc6e50fb.gifv" style="width: 150px; border: 1px solid #a8a8aa; padding: 5px; margin-right: 8px; float: left;"><div style="width:350px; paddong:10px;text-align: justify;"> Ich hatte noch am Fenster gestanden und ihr nachgesehen. Dann hatte ich... gelächelt. Sie war verrückt und sie war... anders aber irgendwie zog mich genau das zu ihr hin. Ich seufzte als sie das Gelände verlassen hatte und dann hatte Sylvan mich angerufen und beauftragt Informationen zu ihr zu sammeln,... er wollte wissen ob sie log.

Er ließ mir alle Unterlagen seines Vaters zukommen und ich kümmerte mich darum. Ja ich ließ sie auch überwachen und sammelte alle Informationen die ich finden konnte. Schließlich schrieb Sylvan einen Brief und hatte mir einen Brief von seinem Vater an sie, den er er nie abschicken konnte, mitgegeben. Mit beiden Briefen suchte ich ihre Wohnung auf und hatte eigentlich vieles erwartet, wie das sie mir die Tür vor der Nase zuschlug, das sie mir eine verpasste oder mich anschrie ich sollte sie nicht belästigen aber sicher nicht damit, dass sie mir im flur regelrecht in die Arme sprang.

Ich fing sie aus Reflex auf und starrte sie an, ihr Gesicht nur wenige Millimeter von meinem entfernt. Ich verstand nicht was sie mir sagen wollte... "Was... Was ist denn..." wollte ich wissen doch sie sprang von meinen Armen und landete am Boden. Im nächsten Moment sah ich eine Kakerlake aus ihrer Wohnung und sie begann auf der Krabbler einzuschlagen.

Ich musste mir ein Lachen verkneifen und schaute mich um, ich fand ein Glas als Deko vor einer tür, stülpte es über die Kakerlake und hob sie damit auf, danach warf ich sie aus dem Fenster und stellte das glas wieder hin. Mich wieder zu ihr gewandt sah ich sie dort auf dem Boden hockend mit dem Schuh in der Hand. Ich reichte ihr die Hand... "Ich hoffe ihr habt euch nicht wehgetan..." sagte ich und lächelte leicht... </div></center>


RE: Die Vergangenheit holt auf... - Arielle San Tsukasa - 01-30-2026

Ich saß einen Moment einfach nur da, den Schuh noch fest in der Hand, mein Herz immer noch viel zu schnell. Mein Atem ging stoßweise, als wäre ich gerade einen Marathon gelaufen und nicht schreiend vor einer Kakerlake geflohen. Erst als ich merkte, dass dieses widerliche Kribbeln weg war, dass nichts mehr über den Boden huschte, ließ ich langsam locker.
Dann sah ich auf.  Jiro stand da, ruhig, fast beiläufig, als wäre es das Normalste der Welt gewesen, mir eben noch eine Kakerlake aus der Wohnung zu entsorgen. Das Glas war weg, das Problem auch. Nur die Situation blieb. Und die war… peinlich. Unfassbar peinlich. Ich starrte ihn einen Moment an, dann ließ ich den Schuh sinken. „Ich…“ Ich brach ab, schnaubte leise und fuhr mir mit der freien Hand durchs Gesicht. „Nein. Mir ist nichts passiert.“ Meine Stimme klang noch etwas dünn, aber ich fing mich schnell. „Außer meinem Stolz vielleicht.“ Sein Lächeln brachte mich aus dem Konzept. Nicht dieses überlegene, sondern dieses leichte, fast ehrliche. Ich zögerte einen Herzschlag, dann nahm ich seine Hand und ließ mich hochziehen. Seine Finger waren warm, fest, und ich ließ zu früh los, als mir lieb war. „Danke“, sagte ich schließlich leise und räusperte mich. Erst jetzt wurde mir bewusst, wie ich aussah. Schlafkleid. Barfuß. Haare durcheinander. Großartig. Ich verschränkte kurz die Arme, mehr aus Reflex als aus Scham. „Das… war nicht der Eindruck, den ich hinterlassen wollte.“ Ich musterte ihn, runzelte leicht die Stirn. „Du hast mich nicht erschreckt“, fügte ich hinzu, ehrlicher jetzt. „Die… Sache da drin schon.“ Ein schiefes Lächeln. „Und nein, ich schreie normalerweise keine fremden Männer im Flur an und springe ihnen in die Arme.“ Ich atmete einmal tiefer durch, dann sah ich ihn direkt an. „Was machst du hier, Jiro?“ fragte ich ruhig und ich duzte ihn er stand schließlich vor meiner Wohnung in einer verdammt peinlichen aktion ich würde mir wohl noch beschämter vorkommen wenn ich nun höflich sein würde. "krieg ich Probleme?" ich hatte schließlich gehofft nach einer Woche wäre alles vorbei und nun stand er hier nachdem ich ihn regelrecht angesprungen war, mein blick ging zu den Nachbarn die schon hinausguckten und die Türen öffneten, ich nahm einfach seine Hand und zog ihn in meine Wohnung auch wenn es wohl der letzte Ort war in dem ich ihn hineinziehen wollte, schließlich kannte ich ihn. "Mrs Wang gehen sie wieder rein hier gibt es nichts zu gucken!" Mit den Worten schloss ich die Tür starrte ihn an und sah wieder an mich hinab, noch peinlicher konnte es doch nicht mehr werden oder? Ich ging zum tv und stellte ihn aus bevor ich mich wieder zu ihn drehte, da war es wieder dieses Gefühl wie im Büro mein herz raste mein bauch kribbelte ich fühlte mich direkt wieder unwohl weil ich damit nicht umgehen konnte. "Diesmal ist es mein raum und ich könnte abschließen, wenn das nicht vollkommen...falsch..." ich blinzelte ich war wirklich einfach nur bescheuert. "Entschuldigung...warum vor meiner Tür?"


RE: Die Vergangenheit holt auf... - Jiro Kuroda - 01-30-2026

<center><div style="width:350px; paddong:10px;text-align: justify;">
<img src="https://64.media.tumblr.com/a004448d3b9e51904526ed3ba1a34795/e8e1ba66e7e789e5-b1/s540x810/4ec9776433aebeea922d0b3f59276251bc6e50fb.gifv" style="width: 150px; border: 1px solid #a8a8aa; padding: 5px; margin-right: 8px; float: left;"><div style="width:350px; paddong:10px;text-align: justify;"> Sie redete,... viel und ohne Luft zu holen. Sie war verrückt, sie nahm kein blatt vor den Mund und sie war schlagfertig. Diese Frau war faszinierend... Ich wollte gerade etwas dazu sagen warum ich hier war als sie meine Hand nahm und mich in ihre Wohnung zog.

"Warte was..." sie schloss die Tür und ich sah sie überrascht an. Sie brachte mich völlig aus dem Konzept... es war einfach so eine seltsame Situation. Ich schaute sie an,... und sie redete wieder. Als sie mich ansprach wurde ich aus meinen Gedanken gerissen...

"Was,... ähm,... achja... Zuerst du bekommst keinen Ärger. Sylvan will dich kennen lernen, Gusaburo hat präzise Tagebuch geführt und... hatte dich in einigen Einträgen erwähnt und... egal. Warte, hier..." ich hab ihr die Briefe. "Der eine ist von deinem Vater an dich und der andere von,... Slyvan." sagte ich und seufzte dann.

Ich schaute in ihre Augen und mein Blick rutschte auf ihre Lippen. Schnell sah ich woanders hin und dann wieder zu ihr. "Nun,... ich sollte gehen." meine Aufgabe war erfüllt und ich wusste nicht warum aber ihr Anblick, ihr Aufzug... brachten mich aus dem Konzept. Ich ertappte mich bei dem Gedanken daran wie sie wohl unter diesem Hemd aussah. Ein Zeichen, dass ich hier raus musste... </div></center>


RE: Die Vergangenheit holt auf... - Arielle San Tsukasa - 01-30-2026

Ich merkte erst, dass ich seine Hand genommen hatte, als ich die Tür hinter uns schloss. Es war kein Plan gewesen, eher ein Impuls, dieser eine Moment, in dem ich nicht wollte, dass er einfach wieder verschwindet und die Nachbarn alles mitbekamen. Die Wohnung war still, fast zu still nach dem Chaos eben, und plötzlich war er da, mitten in meinem privaten Raum.
Ich redete, weil Schweigen mir gerade zu gefährlich erschien. Worte fielen aus mir heraus, ungefiltert, halb durcheinander.  Als er anfing zu erklären, warum er hier war, hörte ich genau zu. Kein Ärger. Sylvan wollte mich kennenlernen. Tagebücher. Der Name meines Vaters in seinen Aufzeichnungen. Mein Magen zog sich zusammen, noch bevor er die Briefe hervorholte, er hatte über mich geschrieben ? Und hatte ein Brief für mich? Woher das alles kam verwunderte mich, aber scheinbar hatten sie sich infos geholt. Als er sie mir reichte, zögerte ichaus Angst davor, was sie enthalten könnten. Worte, die zu spät kamen. Antworten, die ich mir jahrelang verboten hatte zu erwarten. Ich nahm die Briefe schließlich, hielt sie fest, als könnten sie mir gleich aus den Händen rutschen. „Danke“, sagte ich leise. Es war alles, was mir im Moment möglich war. Mein Blick hob sich wieder zu ihm, und ich bemerkte diesen flüchtigen Moment, in dem seine Augen zu lange an meinen Lippen hängen blieben. Es war so kurz, dass ich mir fast einbildete, es mir nur vorzustellen. Trotzdem spürte ich ein leises Ziehen in der Brust, etwas Ungeordnetes.
Als er meinte, er sollte gehen, war ich schneller, als ich dachte. „Warte.“ Meine Stimme war ruhig, aber bestimmt. Ich machte keinen Schritt näher, ließ ihm den Raum. „Bitte.“ Ein kurzes Innehalten. „Nicht wegen… irgendwas anderem. Nur… bleib noch einen Moment.“ Ich senkte den Blick auf die Briefe in meinen Händen. „Ich werde sie nicht vor dir lesen“ Dann sah ich ihn wieder an, „Du bist bis hierher gekommen, hast mir das gebracht. Das bedeutet mir mehr, als ich gerade erklären kann.“Ich atmete langsam aus. „Du kannst gehen, aber wenn du bleibst… dann setz dich wenigstens. Du wirkst, als wärst du genauso aus dem Konzept wie ich und ich hab gehört es wäre nicht richtig solche Menschen verwirrt in die Welt raus zu lassen....“ ich sah ihn sanft an auch wenn er mir noch immer befremdlich war, er brachte mir gerade etwas wo ich noch nicht wusste was drin steckte aber näher käme ich meinen vater wohl kaum. Ich stellte wasser und ein Tee auf den Tisch wenn er bleiben wollte konnte er etwas davon nehmen, ich selbst setzte mich wieder auf die Couch schob die beine hoch und betrachtete die beiden briefe genauer, ich wusste garnicht wen ich zuerst öffnen sollte, aber mein Vater war es worum es ging, aber ohne Sylvan wäre ich wohl nie an diesen rangekommen, daher öffnete ich erst den meines Bruders und blickte zu Jiro rüber. "Wenn hier noch eines dieser krabbel dinger herumläuft bitte entferne es einfach, sonst schrei ich nochmal!" ich errötete bei den Worten leicht und sah ihn sanft an, es war eigenartig ihn hier in meiner ohnung zu haben, vorallem meine Augen suchten immer wieder den blick zu ihm, seine augen, mund, hin und wieder auch sein Körper irgendwas zog mich an ihn, aber ich konnte nicht genau sagen was, ich kannte ihn nicht und ich hatte bisher mich nie einen fremden so angezogen gefühlt, bevor das hier aber irgendwie in die falsche richtung ging sah ich auf den Brief und fing an die Zeilen zu lesen.


RE: Die Vergangenheit holt auf... - Jiro Kuroda - 01-30-2026

<center><div style="width:350px; paddong:10px;text-align: justify;">
<img src="https://64.media.tumblr.com/a004448d3b9e51904526ed3ba1a34795/e8e1ba66e7e789e5-b1/s540x810/4ec9776433aebeea922d0b3f59276251bc6e50fb.gifv" style="width: 150px; border: 1px solid #a8a8aa; padding: 5px; margin-right: 8px; float: left;"><div style="width:350px; paddong:10px;text-align: justify;"> Es war verrückt,... meine Beine bewegten sich keinen Meter als sie meinte das ich bleiben sollte. Ich versuchte meinen Puls zu stabilisieren und sah sie an. Dann setzte ich mich auf ihr Sofa und schloss einen Moment die Augen.

Als sie öffnete war ich immer noch hier... es war also kein Fiebertraum. Ich schaute sie an und hörte ihr zu,... "Gern geschehen..." hauchte ich leicht und immer wieder ging mein Blick über ihre Lippen. Dann nahm sie den Brief und ich sah sie an.

Ich wusste nicht was Sylvan geschrieben hatte doch ich war mir sicher, dass es nichts böses war. Das sie wirklich seine Schwester war hatte ich bereits herausgefunden,... Sylvan wollte diesbezüglich auch noch ein Familientreffen einberufen... Als sie seinen Brief öffnete schwieg ich.

Der Brief:
Liebe Arielle
Ich habe lange überlegt was ich dir in diesen Zeilen schreibe. Du warst so schnell weg, deine Panik ist verständlich. Ich befürchte, dass ich dir weniger schreiben kann als ich dir persönlich erzählen könnte. Ich würde dich gerne kennen lernen, wissen wer du bist und dich in unserer Familie aufnehmen. Zuerst solltest du wissen, dass ich lediglich dein ältester Bruder bin, Jiro ist nicht nur mein engster Vertrauter, er ist wie ein Bruder für mich. Doch du hast noch 4 weitere Brüder, und 6 Cousins... sie alle sind in meine Geschäfte involviert. Ich möchte dich in dieser Familie gerne aufnehmen. Darum würde ich mich gerne mit dir treffen...
Sylvan
</div></center>


RE: Die Vergangenheit holt auf... - Arielle San Tsukasa - 01-30-2026

Ich hielt den Brief einen Moment lang nur fest, ohne ihn zu öffnen. Das Papier war ganz normal, nichts Besonderes, und doch fühlte es sich schwer an, als hätte es mehr Gewicht, als es sollte. Jiro saß auf meinem Sofa, ruhig, beinahe zu ruhig, und allein seine Anwesenheit hielt mich davon ab, den Brief einfach fallen zu lassen.
Dann öffnete ich ihn. Meine Augen glitten über die Zeilen, erst schnell, dann langsamer. Mit jedem Satz wurde mein Atem flacher, nicht aus Panik, sondern aus Überforderung. Aufnehmen. Familie. Bruder. Worte, die ich mir mein ganzes Leben lang verboten hatte ernst zu nehmen. Ich las den Brief ein zweites Mal, diesmal sorgfältiger, als könnte sich der Inhalt ändern, wenn ich nur genau genug hinsah. Als ich fertig war, senkte ich den Brief langsam auf meinen Schoß. Ich sagte erst nichts. Mein Blick blieb irgendwo zwischen dem Boden und der Wand hängen, während ich versuchte, all das in mir zu sortieren. Ein ältester Bruder. Vier weitere. Cousins. Eine Familie, von der ich nie wusste, dass sie existierte und die jetzt einfach da sein sollte.
„Das ist… viel“, brachte ich schließlich leise hervor. Meine Stimme klang ruhiger, als ich mich fühlte. „Sehr viel.“
Ich fuhr mit dem Daumen über den Rand des Briefes, eine kleine, nervöse Bewegung. „Ich bin nicht weggelaufen, weil ich nichts wissen wollte. Ich bin gegangen, weil mir der Boden unter den Füßen weggezogen wurde.“ Erst dann hob ich den Blick zu Jiro. „Und jetzt…“ Ein kurzer, hilfloser Zug um meine Lippen. „Jetzt schreibt mir jemand, dass ich plötzlich Brüder habe. Eine Familie. Einen Platz.“Ich atmete tief durch, zwang mich, nicht wieder in dieses alte Muster aus Rückzug zu verfallen. „Das hier sprengt alles.“ Ich schwieg einen Moment, dann schüttelte ich langsam den Kopf. „Aber ich kann auch nicht so tun, als hätte ich diesen Brief nie gelesen.“  dachte ich, er war einer mener Brüder, das klang so verrückt, ich hatte nach dem tot meiner Mutter nur Hoffnung nach einem Vater und nun? Kein Vater aber Brüder und Cousins? Meine Finger schlossen sich etwas fester um das Papier. „Ein richtiges Familienunternehmen habt ihr da, was?“ Ich schmunzelte leicht, eher verunsichert, und knabberte auf meiner Lippe herum und ich suchte sein Gesicht sein Blick, für ihn war er wie ein Bruder, es war also dich alles mehr verwoben wie ich angenommen hatte. "Bevor ich mich anders entscheide, nimm bitte die Antwort für ihn mit das ich zustimme ihn zu treffen...sonst bereue ich es noch wenn ich in panik gerate" und das war bei mir schnell der fall, gerade war ich noch si verwirrt das ich nichtmal merkte das sich tränen in meinen Augen gebildet hatte, tränen weil ich endlich familie hatte, eine die mich kennenlernen wollte, aber da war noch etwas der Brief meines Vaters, ich legte den meines Bruders zur Seite und öffnete den meines Vaters, er schien ungeöffnet, wusste keiner was drin stand? Hatte er ihn mir einfach so ausgehändigt? Als ich den brief rausholte sich zu Jiro blickte auf sein gesicht, seine Augen und Lippen, irgendwie beruhigte es mich auch wenn es seltsam war.


RE: Die Vergangenheit holt auf... - Jiro Kuroda - 01-30-2026

<center><div style="width:350px; paddong:10px;text-align: justify;">
<img src="https://64.media.tumblr.com/a004448d3b9e51904526ed3ba1a34795/e8e1ba66e7e789e5-b1/s540x810/4ec9776433aebeea922d0b3f59276251bc6e50fb.gifv" style="width: 150px; border: 1px solid #a8a8aa; padding: 5px; margin-right: 8px; float: left;"><div style="width:350px; paddong:10px;text-align: justify;"> Ich wusste nicht warum sie wollte das ich blieb,... doch ich war ebenso überrascht über mich selbst, dass ich es tat. Ich saß auf ihrem Sessel und lehnte mich nach vorn. Meine stützte ich auf meinen Beinen ab und ich legte die Hände zusammen.

Während sie zuerst Sylvans Brief las schwieg ich... Danach nickte ich... "Ich weiß das muss wirklich viel sein,... Gosaburo wurde von seinen eigenen Reihen getötet, Sylvan, sein ältester Sohn und dein Bruder nahm seine Geschäfte an sich und rächte seinen Tod." welche Rolle ich dabei spielte,... ich beschaffte die Informationen und informierte die Familie.

Sie angesehen als sie den zweiten Brief nahm bemerkte ich die Unsicherheit in ihren Augen, die Angst... Ich wusste nicht was in dem Brief stand, selbst Sylvan hatte diesen nie gelesen. Er hatte ihn gefunden in den Aufzeichnungen seines Vaters... "Gosaburo wollte diesen Brief abschicken an dem Tag an dem er ermordet wurde." erzählte ich ihr und sah sie an. Dann öffnete sie den Brief und las ihn...

Kleine Arielle,

wenn du diesen Brief liest, dann habe ich mich entschieden, dir eine Wahrheit zu geben, die ich dir nie persönlich aussprechen durfte. Nicht, weil sie mir gleichgültig gewesen wäre — sondern weil Schweigen manchmal die einzige Form von Schutz ist, die einem Mann wie mir bleibt.

Ich weiß, wie das klingt. Ich weiß auch, dass es nicht fair ist. Aber nichts an meiner Welt ist fair, und noch weniger sicher für die Menschen, die man liebt.

Deine Mutter war die mutigste Person, die ich je gekannt habe. Nicht, weil sie keine Angst hatte — sondern weil sie genau wusste, wovor sie dich bewahren wollte. Sie wollte kein Leben voller Schatten für dich. Keine Namen, die man nur flüstert. Keine Blicke über die Schulter. Als sie mich bat, Abstand zu halten, habe ich widersprochen. Und dann habe ich verstanden. Liebe zeigt sich nicht immer darin, zu bleiben. Manchmal zeigt sie sich darin, zu gehen, obwohl alles in einem dagegen schreit.

Ich habe für euer Schweigen bezahlt, ja. Aber nicht, um euch zu kaufen. Sondern um sicherzustellen, dass du aufwachsen konntest, ohne Teil meiner Entscheidungen zu sein. Ohne mein Blut auf deinen Händen. Das Geld war kein Ersatz für Nähe. Es war eine Mauer. Eine unvollkommene, aber notwendige.

Ich habe jede Information über dich aufgesogen, die mir erlaubt war. Wie du gewachsen bist. Wo du gelebt hast. Dass du klug bist. Still. Wachsam. Diese Dinge kommen nicht von ungefähr. Du bist mehr von mir, als du vielleicht willst — und mehr von deiner Mutter, als ich je sein durfte.

Es gibt Tage, an denen ich mir vorgestellt habe, wie es gewesen wäre, dich kennenzulernen. Nicht als Oyabun. Nicht als Name, den andere fürchten. Sondern einfach als Mann, der dir zuhört. Der dich fragt, was du denkst. Der stolz ist, ohne es zeigen zu müssen. Diese Tage waren gefährlich. Also habe ich sie selten zugelassen.

Du hast Brüder. Vier.
Sie sind sehr unterschiedlich. Jeder von ihnen trägt seine eigene Art von Last, seine eigene Art von Stärke. Ich hoffe, dass du sie eines Tages kennenlernst — nicht, weil Blut dazu verpflichtet, sondern weil Verbindung heilen kann. Der Älteste heißt Sylvan. Wenn es jemanden gibt, dem ich mein Erbe anvertraut habe, dann ihm. Sollte ich nicht mehr leben, und solltest du je Schutz brauchen — egal vor wem, egal warum — dann suche ihn. Sag ihm, wer du bist. Er wird verstehen. Und wenn er es nicht sofort tut, wird er es trotzdem nicht ignorieren.

Ich weiß nicht, welchen Weg du gehen wirst. Ich hoffe nur, dass er deiner ist. Dass du nicht aus Angst handelst, sondern aus Klarheit. Dass du nicht glaubst, du müsstest mir etwas beweisen. Das musst du nicht. Du existierst — und das allein war immer genug.

Wenn du mich eines Tages suchen solltest und mich nicht mehr findest, dann glaube mir bitte eines:
Ich habe dich nie vergessen.
Ich habe dich nie verdrängt.
Und ich habe dich auf meine begrenzte, fehlerhafte Weise geliebt.

Mögest du sicher sein.
Mögest du stark sein.
Und mögest du eines Tages verstehen, dass manche Türen geschlossen bleiben, nicht aus Gleichgültigkeit — sondern aus Hoffnung.

In Gedanken bei dir,
Gosaburo

</div></center>


RE: Die Vergangenheit holt auf... - Arielle San Tsukasa - 01-30-2026

Mein Blick ging zu Jiro als er sprach mir von seinem Tod berichtete. Ich senkte den blick zum brif und nickte nur schwach. "Seinen eigenen Reihen..." die vorstellung war grausam, konnte das meinen Brüdern also auch passieren? Ich wollte noch was sagen aber ich konnte es nicht,meine gedanken waren voll und ich nickte nur bei jeden seiner Worte und auhc die zu dem brief meines Vaters, er wollte es an dem tag seines todes abschicken, er wollte das ich erfuhr wer er war? Ich sah einfach über den brief, bevor ich ihn öffnete. 
Ich las den Brief langsam weil ich Angst hatte, was passieren würde, wenn ich zu schnell war. Als könnten mir die Zeilen entgleiten, wenn ich sie nicht festhalte. Meine Finger zitterten leicht, aber ich zwang mich weiterzulesen, Zeile für Zeile, Atemzug für Atemzug.Irgendwann verschwammen die Buchstaben. Nicht sofort. Erst ganz am Ende. Da, wo er schrieb, dass ich genug gewesen sei. Dass meine bloße Existenz gereicht hatte. Ich hatte nicht gemerkt, dass mir Tränen über die Wangen liefen, bis sie auf das Papier tropften und dunkle Flecken hinterließen. Ich senkte den Blick, presste die Lippen zusammen, versuchte leise zu bleiben. Mein Vater hatte mich gekannt. Nicht so, wie ich es mir immer vorgestellt hatte nicht durch Berührung, nicht durch Nähe –, aber er hatte mich gesehen. Aus der Ferne. Wachsam. Mit Angst. Und mit etwas, das verdammt nah an Liebe herankam.
Ich legte den Brief langsam zusammen, sorgfältig, als könnte ich ihn sonst verletzen. Meine Hände blieben einen Moment darauf liegen, als müsste ich mich vergewissern, dass er wirklich da war. Dann atmete ich tief ein. Und wieder aus. Mehrmals.
„Er ist gegangen, um mich zu schützen“, sagte ich schließlich leise. Meine Stimme klang fremd, rauer als sonst. „Und ich habe mein ganzes Leben geglaubt, er hätte sich einfach entschieden, mich nicht zu wollen.“ Ich hob den Blick zu Jiro. Er saß noch immer da, ruhig, aufmerksam, ohne mich zu drängen. Dafür war ich ihm dankbarer, als ich sagen konnte. 
Ich wischte mir mit dem Handrücken über die Wangen, atmete erneut tief durch. „Er wollte mir kein Erbe hinterlassen“, murmelte ich. „Nur Sicherheit.“ Ein leiser, fast trauriger Atemzug. „Und ich bin trotzdem hier gelandet.“
Ich sah wieder zu Jiro. „Er wollte das ich meine Brüder kennenlerne...waherscheinlich nur nicht auf diesen wege....“ Ich lächelte und weinte zugleich, ich hatte mit allem gerechnet aber nicht mit diesen Briefen. Beide hatten mein herz zerissen meine Gefühle durcheinander gebracht. Ich brauchte ein moment, erst hatte ich alles verloren und jetzt? Sollte ich soviel gewinnen? Ich schob mich mehr auf die couch und presste meine Lippen aufeinander. "D...danke für die Briefe..." mein blick ging langsam zu ihm, ich sah sein blick und nun war wieder dieses gefühl da nur durchdring es mich gerade noch mehr, jetzt wo ich so weinerlich war.


RE: Die Vergangenheit holt auf... - Jiro Kuroda - 01-30-2026

<center><div style="width:350px; paddong:10px;text-align: justify;">
<img src="https://64.media.tumblr.com/a004448d3b9e51904526ed3ba1a34795/e8e1ba66e7e789e5-b1/s540x810/4ec9776433aebeea922d0b3f59276251bc6e50fb.gifv" style="width: 150px; border: 1px solid #a8a8aa; padding: 5px; margin-right: 8px; float: left;"><div style="width:350px; paddong:10px;text-align: justify;"> Ich sah sie an und seufzte,... Gosaburo hatte mich in seinem Haus aufgenommen wie einen Sohn. Er war immer wie ein Vater für mich gewesen. Ich schwieg bis sie den Brief gelesen hatte, was immer darin stand, es hatte sie bewegt.

Als sie mir sagte sie habe geglaubt er owllte sie nicht schüttelte ich den Kopf und sah sie an. "Er war,... nicht wie der typische Yakuza,... Familie war ihm heilig. Und trotzdem er bereits damals zwei gesunde Söhne hatte nahm er mich in seinem Haus auf,... Tairon und Sylvan sind wie Brüder für mich obwohl wir nicht blutsverwandt sind. Gosaburo war nicht immer einfach,... aber er liebte jeden seiner Söhne und Neffen..." sagte ich ihr und schwieg einen Moment.

"Und er hat dich geliebt, das weiß ich einfach." ich stand auf und ging zu ihr, setzte mich zu ihr und drehte ihren Kopf in meine Richtung damit sie mich ansah. "Hab keine Angst davor sie zu treffen... jeder von ihnen hat seine speziellen Fähigkeiten und Eigenarten doch diese Familie, der Tsukasa-Clan hält zusammen komme was wolle." versicherte ich ihr und strich ihre Wange entlang.

Ich lächelte leicht und stand dann auf. "Ich sollte wirklich gehen..." sonst tat ich noch etwas das ich vielleicht später bereute. Oder das einfach nur dumm war... denn wieder war mein Blick an ihren Lippen hängen geblieben. Es war gefährlich... </div></center>